Tagebuch 1. Halbjahr

26.03.08    Die Haarpracht

Wir haben einen Auswärtstermin. Aus diesem Grund sollen sie besonders gut aussehen. Erst ein Glanzschampoo mit Farbunterstützung. Dann Weichmacher und Formgeber. Mit der Rundbürste habe ich mir ganz viel Mühe gegeben. Zum Schluss Steifmacher „Extra Strong“. Noch etwas zurecht zupfen. Letzter Kontrollblick: Es ist okay! Super gut gelungen!
Und; wie lange hat es gehalten? Bis zur Haustür!
Morgendlicher Gassi-Gang steht an. Es herrscht dichtes Schneetreiben. Was soll´s?
Wetterjacke an, Kapuze auf den Kopf. Bis ich beim Bäcker bin, sehe ich aus wie ein begossener Pudel. Das obwohl ich einen Eurasier habe.
 Zum Glück sind dessen Haare pflegeleichter!

Ideen und Möglichkeiten 

Über Ostern bin ich im Internet auf tolle Eurasier Hompages gestoßen. Mehrfach habe ich festgestellt, dass es in verschiedenen Regionen regelmäßige Spaziergänge gibt. Da hat es angefangen zu kribbeln. Im Kopf sind die Rädchen gelaufen und gelaufen!
Heute habe ich schon  mal hier und dort vorgefühlt. Eine Vortour habe ich auch in Angriff genommen. Irgendwo auf halbem Weg habe ich das Zeichen verloren. Weil die Dunkelheit schon im Kommen war, habe ich mich unterwegs abholen lassen. Bestimmt werde ich das Zeichen wieder finden. Ansonsten gibt es auch noch genug andere. Sie können schon mal gespannt sein. Ich bin es auch.

Oster-Impressionen

Laut Wetterbericht war es das kälteste Ostern seit 38 Jahren. Unser Ort liegt am Rand des Pfälzer Waldes auf einer Höhe von 350 m. Am schlimmsten war der kalte Wind. Der Schnee hielt sich in Grenzen. Den ganzen Winter haben wir auf ihn gewartet. Aber es ist ja nichts ungewöhnliches, dass es um diese Jahreszeit noch schneit. Das Thermometer lag meist um die Null Grad.
Auf der schwäbischen Alb soll es 27 Grad minus gehabt haben. Der Oster-Reiseverkehr kam ganz schön ins Schlingern. Zum Glück waren wir zu Hause in unserer gemütlichen Wohnung.

Ich habe mich so darauf gefreut die Osterglocken im Schnee zu fotografieren. Aber er hat sie platt an den Boden gedrückt, weil er so nass und schwer war.
Statt dessen habe ich Ostereier mit Schneehut und Wasser- oder Eisbart als Motiv genommen.
Banou  hat ein herrliches Motiv im verschneiten Winterwald abgegeben. Ich habe mich sehr daran erfreut. Der Foto lag allerdings zu Hause.

Am Sonntag habe ich meine diversen Pflichten erfüllt und sonst nur gefaulenzt.
Für Beides ist Banou ein wichtiger Bestandteil! Den Tag beginnen wir erst mal mit schmusen. Wenn sie morgens ins Schlafzimmer darf, werde erst ich beschmust  und dann mein Mann. Wir genießen es beide! Über den Tag verteilt hat generell jedes Familienmitglied seine Kuschelzeiten und Einheiten.

Am Montag haben wir ganz verschiedene Spaziergänge gemacht. Einen langen als Übungseinheit mit Sohnemann. Es war wieder ganz interessant und aufschlussreich.
Wissen Sie es schon? Wenn Banou etwas nicht will; braucht man Geduld und Fantasie!!!

Wir hatten auch Spaß und tolle Erfolgserlebnisse! Banou hat einen neuen Hund kennengelernt. Ein Riesen-Kerl mit Namen Fipps! Sie haben sich zusammen müde getobt. Gut, dass bis zum Besuch bei Oma, noch Zeit für ein Schläfchen blieb.

21.03.08    Karfreitag mit (B)Engelchen und Teufelchen

Seit gestern Nachmittag hat der Winter Einzug gehalten. Das Wetter bei unserem Morgenspaziergang ist so richtig teuflich unter die Haut gegangen. Schön danach in eine gemütlich, warme Wohnung zu kommen.
Nach dem Frühstück wird nochmal Hand an die Schmutz- und Staubreste gelegt. Auf Grund unserer Renovierung war das in letzter Zeit oft nötig. Ich gehöre absolut nicht zu den putzwütigen Frauen. Aber ich muß schon sagen, so eine saubere und frisch renovierte Wohnung hat schon etwas Befriedigendes. Ein letzter Kontrollblick: „Das darf ja wohl nicht war sein!!! Welches Teufelchen sabbotiert da meine Bemühungen?“ Ein riesiges Spinnengewebe direkt oberhalb des Eßplatzes. „War das gestern auch schon da?“

Am Nachmittag erwarten wir Besuch mit Hunden. Wie wird sich Banou benehmen? Es ist das erste Mal, dass fremde Hunde in die Wohnung kommen. Das Weter entwickelt sich ganz gut. Eine halbe Stunde vor Termin strahlender Sonnenschein! Aber im Norden ist es ganz dunkelgrau! Da kommt was!
Ein teuflisches Schneegestöber! Ausgerechnet jetzt…………………
Unsere Besucher hat es voll erwischt! Was machen wir mit den Hunden?  Im Auto lassen, in die Wohnung oder den Garten. Erst mal die Begrüßung der Menschen. Ich bekomme schöne Blümchen. Sie werden mir im Garten bis zum Herbst Freude machen.
Banou bekommt eine XXXL Portion Leckerle. Die kommen gerade recht! Unser Sortiment geht zu Ende und hat auch nicht mehr die optimale Wirkung.
Das Wetter hat sich wieder beruhigt und wir entscheiden uns für Hunde in den Garten. Banou erlebt eine Überraschung. Sie geht nichts ahnend um die Ecke und steht frontal vor einer gestandenen Hündin. Diese stellt sofort ihre Position klar. Banou flüchtet schreiend in eine Ecke des Gartens. Wiederholung des Ganzen.
Auf die Idee sich unterzuordnen kommt Banou nicht. Das ist absolut nicht ihr Ding!
Irgendwann rettet sie sich auf die sichere Position an der Terassentür und bellt. Als wollte sie sagen. “ Was fällt dir denn ein? Hier wohne ich!“
Es ist noch eine jüngere Hündin dabei, die aber zunächst außen vor bleibt. Wir gehen doch spazieren. Die Hunde sind vorerst angeleint. Ich habe schon so meine Bedenken, was passiert, wenn wir sie frei machen.
Wenn Banou flieht und zurück läuft? Aber wir sind alle mutig! Es klappt! Banou sucht immer wieder die Nähe zu der älteren Hündin. Die junge beschäftigt sich alleine. In dem fremden Gelände gibt es viel zu erforschen.
Drei Mal Kreation in rot. Welche ist die Schönste? Ich schaffe es nicht neutral zu urteilen. Die Ältestes ist etwa 6,5 Jahre. Die Mittlere 15 Monate und Banou ein halbes Jahr. Es sind ganz andere Typen. Sie verkörpern das, was mir voriges Jahr noch super gut gefallen hat.
Wenn mein Mann damals einverstanden gewesen wäre, dann würde die jüngere heute in unserer Familie Leben. Sie hat sich vom Aussehen her genau so entwickelt wie wir es erwartet und gewünscht haben.
Aber jetzt haben wir Banou! Banou ist ganz, ganz  anders!!!
Zu Hause habe ich Handtücher bereit gelegt. Erst mal die Füße abtrockenen. Banou findet das lästig! Wieder sind Geduld und Fantasie gefragt.
Jetzt können sich endlich die beiden jungen Hündinnen beschäftigen. Die Gasthündin entdeckt gleich den Spielzeugkorb und nimmt ihn unter ihre Fittiche. Banou benimmt sich sehr freundlich. Sie ist eine gute Gastgeberin. Später im Spiel versucht sie zwar immer wieder die Oberhand zu bekommen. Aber es läuft prima bis die Beiden völlig erschöpft sind. Deshalb bekommen sie eine Ruhepause verordnet.
Wir Menschen verstehen uns auch prächtig. Unsere Hunde – (B)Engelchen bieten uns ja ein unerschöpfliches Gesprächsthema! Es war ein wunderschöner Nachmittag, der mir viele wichtige Erkenntnisse gebracht hat.
Ich gehe mit einer Brust voll Glücksgefühlen in das verlängerte Oster-Wochenende!

19.03.08    Ungeheuerliches

Unser Morgenspaziergang führt uns an einem Weiher entlang. Wir waren da schon öfter, aber man weis ja nie…………..
Eine Ente zieht ihre Runden. Banou beobachtet interssiert. Sie reagiert aber schnell auf meinen „Vogelruf“! Wir spazieren gemütlich am Ufer entlang und besichtigen so einiges an Treibgut. Aber da: „Was ist das?“ fragt sich Banou. Für mich ist es ein größeres Stück von einem Baumstamm. Was es für Banou ist kann ich nicht sagen. Sie möchte dieses Ding genauer unter die Lupe nehmen. Am Ufer hat sich so allerhand Treibgut angesammelt, auf dem sie sich etwas wackelig bewegen kann. Sie kommt aber nicht an den Stamm heran. „Schwimmen? Nein, das muss nicht sein!“ Widerwillig geht sie mit mir weiter.  Nach einigen Metern entdeckt sie wieder etwas Interessantes. Allerdings verschätzt sie sich total! Optisch sieht es für Banou wohl so aus, wie an der anderen Stelle. Aber sie hat sich schwer verrechnet. An der Oberfläche schwimmt nur ein dünner Belag, darunter ist es tief. Platsch, liegt sie drin! Schrecksekunde! Banou kann sich schnell retten. Schüttel, schüttel! „Das ist ja ungeheuerlich nass und kalt! Puuuh!!“ Schüttel, schüttel!
Nächste Kurve: Ein blaues Ungeheuer! Banou nähert sich ganz vorsichtig. Das Objekt wird umkreist, beschnuppert und angeknurrt. Es bewegt sich nicht. Banou zieht ihre Kreise immer enger. Das Ungeheuer bewegt sich keinen Millimeter.
Banou hat schon öfter so einen Motorroller gesehen. Mal ist er rot, blau oder schwarz.
Man weis ja nie, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!
Auf dem Rückweg noch ein Ungeheuer! Heute ist aber was los! In einem Freizeitgrundstück steht eine extra große Vogelscheuche. Wenn der Fischreiher so beeindruckt ist wie Banou, braucht sich der Besitzer um seine Fische keine Sorgen zu machen!
Bis an unser Auto kommen wir ohne weitere Vorkommnisse: Mittlerweile habe ich auch immer eine Frotee-Ausrüstung dabei!
Aber dann – der Geruch – ungeheuerlich!!! Über zwei Dinge bin ich richtig froh! Erstens: Der helle Berber ist zum Glück in der Reinigung. Zweitens: Banou ist ein Freilandhund und ich kann sie zum Lüften draußen lassen.

18.03.08    Es bleibt spannend

Der Hund ist ein Gewohnheitstier
Bis vor einigen Wochen gehörten wir noch eindeutig zur Gattung der Langschläfer. Im Zuge unserer Renovierung hat sich das etwas geändert. Gestern wollte ich besonders früh aufstehen. Mein Mann entgeistert: „Waaas jetzt schon?“ Ich: „Ja, lass mal den Hund rein zum schmusen.“ Das machen wir morgens immer ganz ausgiebig! Entweder an ihrem Schlafplatz oder an meinem. Banou braucht eine extra Aufforderung! Kurze Begrüßung! Platsch vors Bett und weiterschlafen. Na ja, wenn keiner will!? Ach da bleibe ich auch noch liegen!

Zecken gehören seit 3. März zu Banou´s neuem Bekanntenkreis.

Faszination Freilandhund
Ich muss immer wieder davon erzählen, weil es mich total begeistert. Der Hund ist einfach unglaublich! Es ist uns eine Freude ihr zu zusehen! Gestern haben wir ja doch länger geschlafen. Logischerweise will Banou dann gleich in den Garten. Als ich fertig aus dem Bad komme, begrüßt sie mich ganz stürmisch. „Was ist los? Ich war doch gar nicht weg!“ Banou stürmt Richtung Ausgang! Aha, die Zeiten in denen sie ihr großes Geschäft im Garten macht, sind wohl endgültig vorbei. Also schnell in den Wald. Danach gibt es Frühstück. Dafür hat Banou manchmal keine Zeit, weil sie  gleich wieder in den Garten will.
Zum Mittagsschlaf soll sie dann mal rein kommen. Wo macht sie den? Logo, zwischen Farbeimern, Leitern, meinen Beinen und anderen unpraktischen Stellen. Mit dem Körper idealerweise an der frisch gestrichenen Wand. Das findet sie wunderbar. Diesmal haben wir alles fotografisch festgehalten. Wenn ich es demnächst mal lerne, bekommen Sie die Bilder zu sehen.     p1010060_edited_112_200.jpg

Scheinangriff
Die Beute liegt starr und bewegungslos auf der Wiese. Der Rest-Wolf schleicht sich an. Das Opfer wird umkreist. Kurzer Angriff! Die Beute bewegt sich nicht. Das Ritual wiederholt sich mehrmals. Endlich wird zugeschnappt und geschüttelt was die Schnauze hält. Die Beute wird in die Luft geworfen und wieder aufgefangen. Banou rast im Erfolgsrausch durch den Garten. Nun sucht sie sich einen Platz, an dem sie die Beute genüßlich zerlegt.
Heute war es eine leere Papprolle von dem Abklebeband.

16.03.08    Ein lehrreiches Wochenende 

Am Samstag waren wir wieder zu einem Geburtstag eingeladen. Sohn und Hund sind diesmal zu Hause geblieben. Ich bin davon ausgegangen, dass alles gut läuft.
Gegen 16 Uhr erreichte uns der Hilferuf. Wir saßen 60 km entfernt an der Kaffeetafel. Sohnemann war mit Banou im Wald. Ich hatte vergessen ihn darauf hinzuweisen, dass es besser ist, wenn er sie an der Leine lässt. Es passierte etwas, womit keiner gerechnet hatte. Banou ließ sich nicht mehr anleinen.
Gestern habe ich noch geschrieben: Wenn sie etwas nicht will, braucht man Geduld und Fantasie. Beides hat in diesem Fall wohl gefehlt. Obendrauf wurden noch die Leckerle knapp.
Wir hatten am meisten Angst vor dem Naheliegenden: Nämlich, dass Banou nach Hause läuft! Wenn, muss sie eine stark befahrenen Straße überqueren.
Wir fuhren schnellstmöglich zurück. Per Handy habe ich einige Tipps übermittelt. Lange haben wir nichts gehört. Gutes Zeichen? Schlechtes Zeichen? Die Minuten ziehen sich!
Etwa auf der halben Wegstrecke erreicht uns der nächste Anruf. Die Situation ist verfahren. Es gilt, für alle Beteiligten, auszuhalten und die Ruhe zu bewahren!
Wir verabreden uns an einem bestimmten Punkt im Wald, den wir anfahren.
Gott sei Dank, die Rettung!
Sohn und Hund waren sowas von mit den Nerven fertig! Banou war nicht mal in der Lage ihr Freudengeheul anzustimmen!
Wir sind dann zu Fuß nach Hause. Jeder hat sich unterwegs so seine Gedanken gemacht. Alle haben daraus gelernt!

Heute hat sich Banou vorbildlich benommen. Keine Leine und absolut gehorsam!!!
Auch zu Philipp war sie ganz besonders lieb und gefällig. Umgekehrt natürlich genauso!

Ansonsten hat sich Banou wieder sehr viel draussen aufgehalten, obwohl das Wetter nicht so einladend war. Sie ist eben ein Freilandhund. Es ist immer ein Genuss sie zu beobachten. Sie bekommt jetzt so richtige Proportionen. Morgen ist sie 6 Monate alt.

Die nächsten Tage haben wir noch mit Malerarbeiten zu tun. Nach Ostern will ich dann mit der Gartenarbeit beginnen. Mal sehen was das für Abenteuer gibt.

14.03.08    Verschiedenes

Unsere kleine Schönheit ist jetzt schon ein richtiger Hund. Wie sich das anhört? Sie ist meine kleine Kuschelmaus, mein Schmusebär, ein Freilandhund und Beschäftigungstalent. Zu Hause der beste Hund, den man sich vorstellen kann. Sie verhält sich ruhig und unauffällig. Wenn sie etwas will, dann fiept sie leise. Bellen? Ganz selten! Wenn sie etwas nicht will? Tja dann sind Fantasie und Geduld gefragt.

Unterwegs sind wir nicht immer einer Meinung. Deshalb musste Banou in den letzten Tagen oft an der Flexi-Leine bleiben. Ich muss gestehen, es nervt uns beide. Heute habe ich sie frei laufen lassen und war zufrieden. Sie weis schon was ich will.

Stöckchen: So ein normales Ding von 20 bis 30 cm Länge? Nein das ist nichts für Banou. Es muss ein großer Zweig sein! Mindestens 1,5 m lang mit mehreren Verzweigungen. Das gefällt ihr! Sie schleppt das Ding hinter sich her. Da es auch mindestens so breit ist, geht sie in Schräglage. Es sieht total witzig aus. Aber es gefällt ihr. Banou ist eben anders!  

Wir lieben uns jeden Tag mehr. Wenn wir uns nicht sehen, vermissen wir uns. Banou zeigt ihren Schmerz ganz deutlich.

Auf der Terasse habe ich die ersten Blümchen gepflanzt. Erstaunlicherweise ist noch alles an Ort und Stelle.

Letzten Samstag waren wir auf einer Geburtstagsfeier. Banou ist jeden Streichelversuchen erfolgrreich ausgewichen. Darüber waren einige Leute schon enttäuscht. Sonst hat sie nur Lob bekommen. Banou hat sich wie eine kleine Lady benommen. Es war noch ein Klein-Kind anwesend. So ein Wesen ist sie ja nun gar nicht gewohnt. Sie war sehr interessiert und lieb zu dem Kleinen.

Mittlerweile ist schon Sturmtief Kirsten über uns hinweg gefegt. Das geht zur Zeit Schlag auf Schlag. Im Wald ist es gefährlich und im Feld hebt man bald ab.

Wenn wir alleine unterwegs sind, umgeht Banou jede Pfütze oder jedes Schlammloch. Wehe es ist ein anderer Hund dabei! Da geht es quer durch alles was spritzt und schmutzig macht. Einmal kurz rundum gewälzt hat auch was für sich. Jedenfalls für die Hunde. Mir ist der Sinn nicht so ganz klar. Diese Woche ist Banou nur knapp an einer Dusche vorbei gekommen. 

05.03.08    Ein sonniger Wintertag 

Nachdem am Wochenende Orkan Emma über uns hinweg gefegt ist. Hat sich das Wetter beruhigt.
Gestern hatten wir ein Kontrast-Programm. Bei uns heftiger Schneefall. Wir haben uns entschlossen erst mal abzuwarten. Nachmittags sind wir aber doch nach Neustadt an der Weinstraße gefahren. Siehe da; es blühen die Mandelbäume
Heute einfach genießen: Sonne pur und verschneite Landschaft!
Banou hat in den letzten Tagen 14 neue Hunde kennengelernt. Man merkt doch, dass wir ländlich wohnen. Sie durfte mit allen spielen. So auch heute.
Einfach zuschauen und die Zeit vergessen! Die Vögel stimmen ein wunderbares Konzert an. Die Schaafe ziehen mit ihren Lämmern auf die Weide. Ich verstecke mich hinter einem Baum. Banou sucht; aber an dem falschen Baum. Sie ist völlig verdattert! Banou schaut rechts, schaut links, dahinter und davor. Sie hebt wieder ganz verwirrt den Kopf. Das Spiel wiederholt sich. Sie kann es nicht fassen! Endlich findet sie mich an dem nächsten Baum! Welch eine Freude! Knuddel, streichel, kuschel-muschel!
Wir treffen den nächsten Hund. Es geht über Stock und Stein, durch das Gebüsch, den Hang rauf und runter.
Zu Hause wartet Papa auf das Frühstück………..    
„Wo wart ihr denn so lange?“
Nach kurzer Überlegung: „Genießen und die Zeit vergessen!“

Banou als Malergehilfin

Die alten Bettlaken, die wir zum Auslegen benutzen, eignen sich wunderbar für ein Bett. Alles zusammen knuddeln und schon hat Banou einen Schlafplatz. Herrlich, zwischen Leitern, Farbeimern, Pinseln, Mama und Papa.

„Was ist denn da drin?“ Schon sind Snauze und Schnurrbarthaare weiß.

Mal kurz an der Wand entlang. Das Farbergebnis: Ton in Ton!

Klebriges Zeug: Sieht aus wie der Sabber von anderen Hunden.

Was macht Mama da? Schon ist der Puschel-Wuschel, hinter den Ohren, mit weißer Farbe verziert.

Liebe Leser,
meine Geschichten sind Momentaufnahmen. Sie handeln überwiegend von Banou und mir. Andere Ereignisse werden bewusst ausgeklammert. Deshalb lassen sich keine Rückschlüsse auf die Gesamtsituation ziehen.

24.02.08    So ein Tag…………………

Nach unserer zweiten Ronovierungs-Woche haben wir uns heute einen freien Tag gegönnt. Was für ein Wetter!
Sonne pur, Temperaturen um die 15 Grad!
Unsere Spaziergänge habe ich leicht bekleidet gemacht. Über die Wiese flog der erste Schmetterling!
Wir haben einfach nur genossen! Unterwegs kleine Erziehungs-Spiele eingebaut. Zu Hause faul in der Sonne gelegen. Banou war wieder den ganzen Tag draußen.  Sie ist ein wahres Beschäftigungstalent. Ihr fällt immer etwas ein, mit was sie sich beschäftigen oder spielen kann. Es ist einfach schön, sie dabei zu beobachten.

17.02.08    Banou ist heute 5 Monate alt

Unsere letzte Woche war geprägt von Renovierungsarbeiten. Wir haben im Büro begonnen. Alle elektrischen Geräte, außer dem Telefon, waren ausgelagert. Aus diesem Grund gab es keine Tabgebucheinträge. Jeden Tag habe ich mir Notitzen über besondere Momente gemacht. Nun habe ich festgestellt, dass Ereignisse, die vor 5 Tagen hochinteressant waren, heute kalter Kaffe sind. Insofern muss ich mir überlegen was ich noch nachtrage.
Es war auch für Banou eine ungewöhnliche Woche. Sie ist es gewohnt, dabei zu sein, wenn wir im Büro sind. Das ging ja nun zwischen Farben, Pinseln, Leitern, Klebebändern und Auslegematerialien nicht immer.
Dadurch kam sie öfter in die Übung des alleine bleiben. Diese war in letzter Zeit sowieso zu kurz gekommen.
Beim sauber machen hat mir Banou geholfen. Jede Handbewegung wurde mit der Schnauze begleitet.
Dass sie beim Möbel schleppen der Männer, nicht mittendrin sein durfte, konnte ich ihr nur mit Mühe vermitteln. Hund muss ja genau aufpassen, dass auch alles richtig gemacht wird.

10.02.08    Ein Freilandhund

Wir genießen Frühlingstemperaturen im Winter.  Sie kennen ja inzwischen meine Sonnenanbeterin. Banou hat noch eine Steigerung gefunden: Sie hat jetzt auch den Mittagsschlaf nach draussen verlegt.
Zwischendurch hebt sie mal kurz den Kopf und überprüft ob wir noch in der Nähe sind. Banou kommt kurz zum Trinken, oder zum Essen in die Wohnung. Dann aber nichts wie raus um Sonne zu tanken.

Wir zwei,

allein im sonnendurchfluteten Wald.
Begleitet vom Frühlings – Gezwitscher
 der Vögel.
Zwischendurch ein paar Erziehungs – Spiele.
Manchmal braucht es so wenig, um glücklich zu sein!

Alte Socken,

wurden diese Woche zweckentfremdet. In den einen habe ich einen Ball gesteckt, in den anderen eine knisternde Plastiktüte. Beide Socken wurden fest zugeknotet. Es sind jetzt die Lieblings-Spielsachen. So ein Hund braucht ja auch mal Abwechslung!
Die Socken sind in verschiedenen Etagen deponiert. Banou hält da Ordnung! Alles bleibt, wo es hingehört. Sie unterscheidet auch total zwischen drinnen und draußen.
Banou ist im Sternzeichen Jungfrau geboren. Ob das eine Rolle spielt?

Im Dorf,

waren wir in den letzten Tagen öfter zu Fuß. Am Mittwoch hatte ich Verschiedenes zu erledigen. Banou hat mich begleitet. Das ist nicht das Alltägliche, was sie erlebt. Sie hat schon zu tun, mit den ganzen Eindrücken, die auf sie einstürmen.
Damit Banou die Chance hat, alles ganz gelassen zu nehmen, habe ich den Dorfgang wiederholt.
Heute hat sie drei neue Hunde kennengelernt, mit denen sie spielen durfte! Nette Gespräche zwischen Mensch und Hund. Begeisterung auf allen Seiten!!!
Dann an der Leine weitergehen? Warten vor dem Geschäft?
Muss das sein? Ja es muss! Übung macht den Meister-Hund!

07.02.08   Glückshormone 

Ein Sonnentag! Wie herrlich! Da geht das Herz auf. Banou darf wieder mit Jule und Max durch den Walt toben. Plötzlich:
„Was kaust du da wieder? Juhu, ein Eckzahn!“ Der erste Milchzahn, den wir finden! Ein Glücksbringer!?
Heute reicht ein Fußbad aus. Beim anschließenden Zerrspiel mit dem Handtuch, kommt noch ein Milch-Backenzahn zum Vorschein. Ist das toll! Zwei Milchzähne an einem Tag!
Das Wetter ist zu schön! Sponatan stelle ich zwei Stühle auf die Terasse. Wir genießen! Jeder auf seine Weise.
Es ist einfach herrlich in der Sonne zu sitzen. Vor der Terasse blühen die ersten Krokusse. Banou liegt auf der Wiese. Sie streckt den Hals weit nach oben! (Wie auf dem Titelfoto)
Ganz majestätisch sieht sie aus.
Für mich ist es ein Genuss sie zu beobachten. Banou ist totale Aufmerksamkeit! Nichts entgeht ihr. Das macht sie zwei Stunden am Stück!
Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die es lebenswert machen!

Anleinen

Klappt zu 90 % hervorragend! Was manchmal Überzeugungsarbeit kostet, ist das Anlegen des Halsbandes. Heute Morgen hat Banou mal wieder den Affen mit mir gemacht. Ausgerechnet, wenn ich es eilig habe!
Ebenso heute Abend beim abnehmen. Nach dem Tierarzt habe ich den „Schwarzen Peter“. Es waren meine Hände, die Banou auf den Tisch gesetzt haben. Meine Hände, die sie festgehalten haben. Nach solchen Aktionen ist sie nachtragend!  Jedesmal muss ich wieder Überzeugungsarbeit leisten. Geduld, Geduld!

Am nächsten Tag kann alles wieder anders sein. Vor Überraschungen bin ich nie sicher. Für Abwechslung ist ausreichend gesorgt. Mann soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

Hundswetter am Aschermittwoch 

Es schüttet wie aus Kübeln. Für unseren Spaziergang, erwischen wir zum Glück, eine Trockenphase. Wir sind mit Jule und Max verabredet. Die lautstarke Begrüßung von Max, lässt Banou heute völlig unberührt. Die drei Hunde verstehen sich ganz prima. Es geht in Tobestimmung über Sock und Stein. Quer durch Pfützen und Schlammlöcher. Der Bach ist heute sehr hoch und schnell. Da gehen nicht mal Jule und Max rein.
Die Hunde sehen aus! Wie nach einem Schlammbad eben………………

Die erste Dusche ist angesagt. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Banou überrascht mich mal wieder. Es klappt echt gut. Da habe ich früher schon andere Szenen erlebt.

05.02.08    Bellende Hunde 

Unsere Spaziergänge lege ich immer wieder in unbekannte Gebiete. Es ist Banou ganz deutlich anzumerken, wie die neuen Eindrücke auf sie wirken. Sie ist ganz gefesselt von all dem Unbekannten. Sobald wir in die Nähe eines Wohngebietes kommen, hören wir schon von weitem bellende Hunde. Das wirkt immer etwas erschrecken auf Banou. Sie macht mir ganz deutlich klar, dass sie jetzt Schutz von mir erwartet. Da ich weis, dass keine Gefahr droht, nehme ich Banou ganz bewusst nicht an die Leine.
Leicht unsicher, alle Antennen auf „Hab acht“, passiert sie die entsprechenden Grundstücke. Den Rest des Weges kann Banou dann ganz entspannt genießen!

04.02.08    Rückblick auf die letzte Woche

Autobahnbrücke
Am Samstag ist mir eingefallen, das wir das noch gar nicht geübt haben. Also schreiten wir zur Tat. Banou hat mich mal wieder überrascht!
Sie überquert die Brücke mit einer Selbstverständlichkeit, die sich sehen lassen kann. Banou schreitet stolz, mit hocherhobenem Kopf und Schwanz. Nicht zu fassen!
Nach meiner Erfahrung im Möbelhaus habe ich das nicht erwartet!

Pfui und Aus
Banou nimmt unterwegs immer mal irgend etwas auf. Sobald es beliebige Gegenstände sind, lässt sie diese sofort fallen. Das klappt zu Hause und unterwegs! Pferdeäpfel lässt sie meistens liegen. Das funktioniert, bis auf wenige Ausnahmen, egal ob sie frei läuft oder an der Leine ist. Damit bin ich sehr zufrieden. Aber es gibt da so gewisse Hinterlassenschaften; gegen die ich noch kein Mittel gefunden habe. Einfach ekelig, aber für einen Hund wohl normal.

Im Garten
Ich habe ja schon oft erzählt, wie
gerne Banou draußen ist. Sie findet ein unerschöpfliches Repertouar an Beschäftigungsmöglichkeiten!
Letzte Woche hatten wir an mehreren Tagen Frühlingstemperaturen. Da hat es auch mich nach draußen gezogen. Diesmal zum Arbeiten. Das ist für Banou einfach super. Anfang der Woche habe ich Hecken geschnitten. Da hat sie  mich auch wieder überrascht. Vor der elektrischen Heckenschere ist sie kein bißchen zurück gezuckt. Sie ist sogar mit der Nase so nah ran, dass es schon gefährlich war. Das Ding bleibt ja nicht gleich stehen, wenn man den Finger vom Knopf nimmt.
Beim einsammeln der Äste war mir Banou eine große Hilfe. Wir haben uns öfter gestritten, wer nun diesen Ast wegräumen darf. Allerding hat Banou meine Sammelstelle nicht wirklich akzeptiert. Sie findet es viel spannender, wenn alle Zweige schön im Garten verteilt sind.
Ich bin gespannt auf meine Frühjarsaktion! Es lässt sich schon erkennen, dass es wenig Sinn macht Geld für Planzen auszugeben. Was ich in den Boden stecke, zieht Banou wieder raus. Meine Terassen-Bepflanzung wird wohl auch eher spärlich ausfallen. Blumentöpfe sind ein wunderbares Spielzeug. Wenn der Topf dann noch bestückt ist, hat sie den Inhalt zum Fressen gern.
Zum Glück ist das in der Wohnung kein Thema!

01.02.08    Schaulauf im Möbelhaus 

So viel Aufmerksamkeit haben wir schon lange nicht mehr erregt. Wobei bestimmt 95 % auf Banou entfallen. Meine Wenigkeit fungiert hier nur als Anhängsel am anderen Ende der Leine.
Es war absolutes Mistwetter. Aus diesem Grund haben wir heute eine Trockenübung eingeplant. Die Drehtür nimmt Banou mit der größten Selbstverständlichkeit. Sie flaniert mit mir durch die Gänge, als wäre das eine tägliche Übung. In den Fahrstuhl geht sie ohne Zögern. Aber dann…….. Dieses gläserne Gebilde ist ihr nicht ganz geheuer. In den oberen Stockwerken sind alle Geländer aus durchsichtigem Material. So einen ungewohnten Ausblick kennt Banou nicht. Wir legen immer mal einen Stop ein. Ich setze mich auf irgend ein Möbelstück. So kann Banou in Ruhe das Geschehen beobachten.
Menschen fahren Rolltreppe auf und ab und gehen an uns vorbei. Viele sind begeistert! Wegen der Fellfarbe und der blauen Zunge, tippen neun von zehn auf Chow Chow. Die zehnte glaubt Banou sei ein Bobtail. Weis die Frau wie ein Bobtail aussieht????
Interessierte Menschen werden in Kürze über die Rasse Eurasier informiert und bekommen Visitenkarten. Irgendwann hat Banou genug von dem Geschehen. Deshalb wähle ich zum Abschluss den Weg über das Treppenhaus. Ein aufmerksamer Mitarbeiter begleitet uns und sorgt dafür, dass wir den richtigen Weg finden. Wir hatten eine Weile vorher mit ihm auch ein nettes Gespräch über die Hunderasse.
Es war ein netter, lehrreicher Nachmittag. Wir hatten nur positve Begegnungen!

01.02.08    Veränderungen

Banou steht an der Schwelle vom Welpen zum Junghund. Es hat sich viel verändert. Aus einem sehr vorsichtigen,  distanzierten Wollknäuel hat sich eine neugierige, stolze junge Hündin entwickelt.
Alle unsere Lektionen und Bemühungen haben sich gelohnt. Manches hat sehr viel Übung gekostet und ist auch noch lange nicht abgeschlossen. Anderes lernte sie, dank der Vorarbeit ihrer Züchterin, ganz leicht. Vieles liegt (hoffentlich) noch vor uns.
Diese positive Entwicklung ist sehr begrüßenswert. Sie birgt aber gleichzeitig ganz neue Herausforderungen und auch Gefahren.

Hunde sind naturgemäß das Größte. Banou verhält sich instinktiv richtig. Sie kann es überhaupt nicht verstehen, wenn sie zu einem Hund keinen Kontakt aufnehmen darf. Das ist bisher die Ausnahme.

Katzen kennt sie noch nicht wirklich. Es gibt zwar welche in der Nachbarschaft, aber auf Tuchfühlung waren sie noch nicht. Am besten ist sie wohl mit deren Hinterlassenschaft in unserem Garten bekannt.

Vögel kann ich meistens mit meinem entsprechenden Ruf austricksen. Mal sehen, wie sich die Lage entwickelt. Die Vögel haben Anfang der Woche schon heftige Frühlingsgefühle gezeigt. Bei einem Raaben hat mein Ruf neulich nicht gewirkt. Vermutlich weil er so groß und schwarz war.

Federvieh kennt Banou bisher nur eingezäunt. Die direkte Konfrontation ist uns bisher erspart geblieben. Wollen wir aber noch üben. Fragt sich nur wo?

Großtiere beäugt sie inzwischen sehr interessiert. Sie würde auch Pferden nachlaufen, wenn sie könnte.

Menschen waren für uns ein sehr großes Thema. Wir haben viel daran gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Banou wird wohl nie freudig auf einen Fremden zulaufen, was auch nicht nötig ist. Bei uns darf sie auch eine Wachhunde-Funktion erfüllen. Die Neigung dazu lässt sie schon erkennen.
Sie akzeptiert und toleriert die Menschen. Wenn Hände von oben kommen geht sie zurück. Sobald die Hände von unten entgegengestreckt werden, nimmt Banou den Kontakt auf. Es ist in Ordnung so wie es ist.

Unbekanntes müssen wir vorsichtig erkunden. Obwohl ich da auch immer wieder Überraschungen erlebe.  Sobald sie die Übung positiv abgeschlossen hat, wird daraus

Bekanntes, das bei der nächsten Begegnung ganz interessiert beschnüffelt wird.

Erziehung ist eine tägliche Aufgabe. An manchen Tagen läuft alles super, an anderen weniger. Einiges klappt zu Hause excellent und außerhalb überhaupt nicht.
Dazu kommt noch das Spiel: „Wer erzieht hier wen?“ In das Spiel sind alle Familienmitglieder, mit ihren verschiedenen Meinungen, und der Hund einbezogen.
Da wird gelegentlich richtig heftig um die richtigen Positionen gekämpft. Das kommt nur davon, weil jeder die Spielanweisung anders interpretiert. Die Spannung bleibt erhalten!

Unterordnung das ist ein heikles Thema. Ich muss mir erst noch genau überlegen, wie ich das formulieren soll. Oder ich lese mir nochmal die Spielregeln durch. Ob es hilft?

Wesenstest habe ich auch schon durchgeführt. Zweimal bin ich das Wagnis eingegangen,  Banou mit einem Wurst- und Fleischpaket, alleine im Auto zu lassen. Sie hat den Test mit eins plus bestanden. Ein toller Hund!

Warten im Auto macht sie ganz hervorragend. Es ist für mich sehr wichtig, dass dies ruhig abläuft. Zum Glück ist das bei Banou so, obwohl es ihr keiner vorgelebt hat. Ich finde es einfach fürchterlich, dass manche Hunde fast das Auto auseinander nehmen, wenn man vorbei geht.

Banou ist eine ruhige, angenehme Vertreterin ihrer Rasse. Sie hat ein liebes, zärtliches Wesen. Ein hervorragendes Gedächtnis und Lernfreude zeichnen sie aus. Ihre Wünsche versteht sie uns mitzuteilen. Die Durchsetzung meiner Wünsche macht sie mir nicht immer leicht. Um so größer ist die Freude, wenn es gelingt. Ohne Belohnung (Bestechung) läuft fast nichts. Banou ist eine stolze Hündin und ein angepasstes Famlienmitglied. Momentan ist sie der Mittelpunkt unseres Menschenrudels.
Ich bin sehr froh darüber, dass ich ihr die Zeit geben kann, die sie für ihre Entwicklung braucht.

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28.01.08    Schlupfloch im Zaun

Banou hat heute ein Schlupfloch im Zaun entdeckt.
Sie war zwei mal auf der Straße.
Das Glück hängt an einem seidenen Faden.
Diese schmerzliche Erfahrung habe ich heute zum zweiten Mal in nur wenigen Wochen machen müssen.


Das Tragische ist, dass ihre Schwester „Bashanti“ heute Mittag überfahren wurde. Sie war sofort tot.  Wir sind in Gedanken bei ihrer Familie.

Es hätte auch Banou und uns treffen können.
Unvorstellbar!

Unser Grundstück ist rundherum eingezäunt und dicht bewachsen. Keine unserer Vorgänger Hündinnen ist bisher auf die Idee gekommen, nach draußen zu schlüpfen.
Gippsy hat sogar jahrelang ohne Zaun gelebt.
Banou ist eben anders……………..

25.01.08    Die Sonnenanbeterin kommt auf ihre Kosten

Heute herrscht frühlingshaftes Wetter. Ich nutze es zum Fenster putzen. Banou hält sich wieder stundenlang im Garten auf. Bis 16:00 Uhr hat sie weder Zeit zum Essen noch zum Schlafen. Sie kann sich wunderbar alleine beschäftigen. Anscheinend haben wir eine interessante Fundgrube für sie.
Vor einigen Tagen habe ich den Parcours umgebaut. Da haben sich auch wieder ganz neue Möglichkeiten ergeben. Die Tannenzweige waren schon total uninteressant. Plötzlich wurden sie zu begehrten Reiß-, Kau- und Verfolgungsobjekten. Die kleine Kabeltrommel ist kaputt und im Müll gelandet.
Eine Dose hängt an einer Schnur mal hier mal da. Ihr kam die gleiche Rolle zu wie den Tannenzweigen. Banou macht sehr gerne Suchspiele. Deshalb habe ich die Dose immer irgendwo anders versteckt. Das hat ihr hundischen Spaß gemacht.
An einen Wurfring hat mein Mann ein dickes Seil geknotet. Sie liebt dieses neue Spielobjekt. Es eignet sich zum Einzel-, Paar-, oder Gruppenspiel.
Die vielen Blumentöpfe bieten ganz vielfältige Beschäftigungs-Möglichkeiten. Wahrscheinlich wird es dieses Jahr nichts mit Sämereien und Pflanzen vorziehen.

24.01.08    Im Wald mit Jule und Max

Meistens bin ich mit Mama alleine im Wald. Sie macht auch immer ganz tolle Spiele mit mir. Aber heute, ich kann euch sagen, heute war was los! Wir haben am Parkplatz Jule und Max getroffen. Beide sind ungefähr so groß wie ich. Jule ist etwas und Max viel älter als ich. Max hat erst mal gebellt wie verrückt. Da hab ich mich zur Sicherheit unter das Auto gesetzt. So was bin ich ja nicht gewohnt!
Aber Max hat gemeint, ich soll da endlich raus kommen zum Spielen. Das hab ich gemacht und dann………………….Ich kann euch sagen, da ging die Post ab. Das war mal was nach meinem Geschmack!
Zu dritt über die Wiese, durch das Gebüsch und die vielen Blätterberge. Da flogen die Pfoten. Ich habe mich so gefreut, es lässt sich gar nicht beschreiben.
Nach einer ganzen Weile wollte mich Mama aber testen. Sie wollte wissen ob ich heute auch so gut höre, wie in den letzten Tagen. Das hab ich auch gemacht! Ich will ja keinen Ärger.
Ihr stellt euch nicht vor, wo wir hin gegangen sind. An einen Bach! Ich war da ja noch nie drin. Jule und Max haben sich da voll reigestürzt um um sich gespritzt. Vorsichtig habe ich mal die Füße rein. Die sind ja verrückt! Das ist ja eiskalt! Schnell wieder raus!
Was die beiden nur so toll finden? Die kommen ja gar nicht mehr raus. Ob ich es nochmal probiere? Die beiden rufen: Komm doch auch rein! Es macht hundischen Spaß! Ich versuche es noch mal. Die beiden haben recht! Jetzt finde ich es auch ganz toll!
Die Wiese ist voll mit Maulwurfhügeln. Jule ist davon ganz begeistert! Mama testet mich wieder mit stummen Richtungswechseln. Was denkt sie denn? Natürlich gehe ich mit ihr!
Auf dem Rückweg kommen wir bei den Schafen vorbei. Die kenne ich ja schon. Heute sind ja Jule und Max dabei. Bald sind wir am Auto. Heute werde ich hinter dem Holzstapel angeleint. Das hat Mama ja schon angekündigt.
Da kommt noch ein Hund, den ich nicht kenne. Ich will am liebsten ins Auto! Aber es ist auch ein freundlicher Hund. So spielen wir alle noch gemeinsam. Jetzt bin ich aber k.o.

23.01.08    Wo kommen plötzlich all die Hunde her?Eigenartig! Bisher haben wir ganz wenige Hunde getroffen. Plötzlich geht es Schlag auf Schlag. Alleine heute hatten wir sechs Begegnungen beim Spaziergang. Zu jeder  könnte ich etwas erzählen. Dies würde aber den Rahmen sprengen.
Dazu kamen noch Vögel, Gänse und ein Traktor mit Waldarbeiter.
Nachmittags hatte Banou noch Besuch von einem Rüden aus der Nachbarschaft. Dieses Erlebnis war meinem Mann vorbehalten. Er hat ganz begeistert davon berichtet!

Am 22.12.07  habe ich über eine Begegnung mit einem Traktor geschrieben.
Die heutige verlief ganz anders! Der Traktor stand knatternd am Waldesrand. Ein sehr hundefreundlicher Mann, war damit beschäftigt Holz in den Anhänger zu laden.
Anscheinend hat Banou nicht mehr das Gefühl, dass es sich hier um ein Ungeheuer handelt. Sie nähert sich freundlich und interessiert. Wir umrunden das Gefährt. Banou hat die Möglichkeit alles zu beschnuffeln. Bevor wir weitergehen spielen wir mit den Sägespänen. Banou ist völlig entspannt.
Der Einsatz meiner letzten Hühnerbrust im Dez. hat sich also gelohnt!

22.01.08    Die letzten Tage

Freundinnen

Heute habe ich einen lieben Brief von einer Freundin erhalten. Sie hat seit Ende Dezember einen Welpen. Nie hätte sich sich vorstellen können: Wie schön es ist so ein „Zauberwesen“ in den Armen zu halten. Wieviel Zeit man für so ein kleines Wesen investieren muss, überrascht sie auch.
Später hat eine andere Freundin angerufen. Sie lobt ihre halbjährige Cocker-Hündin normalerweise in den höchsten Tönen. Heute hat sie mir erzählt, auf was für einen Unsinn die Kleine kommt, wenn sie nicht genug Bewegung und Auslauf hat. Dabei fiel auch der Satz: „Ich hätte sie auf den Mond schiessen können.“ Ich habe ihr erzählt, dass es mit letzte Woche ähnlich ging. Dabei weis  jeder, dass wir das nie tun würden!
Wir lieben alle unsere Zauberwesen! Ein Leben ohne sie können und wollen wir uns nicht vorstellen!


Mißlungen heißt nur – noch nicht gelungen.
Also üben wir weiter!!!

Hunde

In den letzten Tagen hatten wir einige interessante Begegnungen:
Auf einem Waldparkplatz: Herrchen sitzt rauchend im Auto.  Sein Hund streunt alleine durch die Gegend. Wir kommen in Sichtweite. Banou ist schon an der Leine, weil ich die Lage schon überblickt habe. Herrchen versucht den Hund zu rufen. Klappt nicht! (Ist mir auch schon passiert.) „Der Mode-Terrier“ ist viel zu dick. Banou befindet sich mittlerweile in unserem Auto. Der Terrier darf ganz alleine in den Wald rennen. Herrchen kann endlich entpannt seine Zigarette weiter rauchen.

Bernhardiner: Für mich ein riesen Tier. Die Besitzer klären mich auf! Es ist eine eher kleine Hündin. Banou nimmt völlig unbefangen Kontakt auf. Die Berhardinerin ist sehr freundlich zu ihr. Wir gehen ein Stück miteinander. Mensch und Hund führen interessante Gespräche. 

Ein Mischling ist uns am Sonntag begegnet. Ich sehe schon von weitem, dass es mit dem Anleinen bei dem anderen Paar nicht klappt. (Kommt vor)
Also bin ich gefordert! Habe ich in den letzten Tagen etwas gelernt? Jetzt kommt es darauf an.
Banou überlegt zu lange. Ich reagiere mit einer Kehrtwendung. Banou folgt sofort und lässt sich willig anleinen.
Als wir uns umdrehen, ist der Mischling schon fast bei uns. Sein Frauchen noch ein ganzes Stück weg. Über die Entfernung verständigen wir uns. Frauchen weis nicht ob es gut gehen wird. Also riskiere ich es und lasse Banou wieder los. Der unsichere Faktor ist der Mischling. Als wir nahe genug sind erfahre ich, dass er sieben Jahre alt ist und aus dem Tierheim. Die Frau hat ihn noch nicht lange. Deshalb kann sie auch seine Reaktion nicht einschätzen.
Es klappt! Die beiden spielen wunderbar zusammen. Wir Frauen sind auch glücklich über diese nette Begegnung. Ein Stück des Weges gehen wir gemeinsam. Als sich der Weg trennt geht der Mischling erst mal mit uns. Wir begleiten ihn zu seiner Besitzerin. Ich mache wieder kehrt und Banou folgt sofort.
Juhuuu was für ein Erfolg!!!

Kleine Grille

Banous Mutter hat in ihrer Familie den Spitznamen „Grille“.
Heute haben wir sie gesehen: „Die kleine Grille.“
Sie wollte auf der Terasse eine Fliege fangen.
Banou sprang aus dem Stand! Wer weis wie hoch!

Unser Rassehund

Die VDH Zeitschrift hat mein Mann im Hundeverein entdeckt. Das Titelbild der Dezember Ausgabe zeigt Banous Mutter: „Danika von der Röckenwiese“
Ganz stolz hat er sie vorgeführt. Die Leute waren begeistert! Die Ausbilderin meinte, Banou sei ihrer Mutter „wie aus dem Gesicht geschnitten.“ Der Meinung sind wir auch!

Mit Gepäck….

bin ich gestern zu einem Geburtstag gereist. Decke, Spielsachen, Kauknochen und Futter habe ich eingepackt. Ich glaube es war nicht unbedingt nötig. Es war ein Versuch.

Im Welpentagebuch…..

habe ich heute interessante, neue Einträge gefunden. Thema Zahnwechsel und was ein Welpe mit vier Monaten alles kann. Es gibt interessante Erziehungstipps. Für mich ist manches neu! Falls es Sie interessiert, schauen Sie doch mal rein.
Irgendwo dazwischen habe ich gelesen, dass wir mit dem „Abrufen bei Ablenkung“ ein ganzes Hundeleben beschäftigt sind.
Das stimmt: „Ich habe es wohl vergessen.“ 

19.01.08    Wind und Schaafe

Es weht ein recht starker Wind. Wegen der Geräusche gehe ich ganz bewusst in den Wald. Zu Beginn unserer Runde zeigt sich Banou leicht nervös. Es legt sich aber recht schnell. Die quitschenden und krachenden Bäume hören sich ja auch für uns Menschen nicht gerade toll an. Banou wird immer sicherer und selbstbewusster. Sogar übermütig.
Wir gehen in Richtung der Schafe. Wegen meiner Erfahrung von letzter Woche, nehme ich den höher gelegenen Weg. Was macht meine Maus? Sie geht den steilen Hang hinunter um die Schaf-Lage genauer in Augenschein zu nehmen. Setzt sich vor das Türchen und……. ich halte die Luft an.
Banou kommt auf mein Rufen! Sie arbeitet sich den Hang wieder hoch. Bin ich froh!
Auf dem Rückweg treffen wir auf die Besitzerfamilie mit Hund. Da ich weis, dass es ein ganz lieber ist, würde ich Banou gerne mit ihm spielen lassen. Aber hier direkt vor dem Türchen, ist es mir doch zu riskant.
Die Familie ist begeistert von Banou! Wie könnte es auch anders sein?
 

18.01.08     Besorgungen in der Stadt

Zuerst muss  ich in eine Arztpraxis. Da kann Banou natürlich nicht mit. Sie wartet ganz entspannt im Auto. Wir hören Kindergeschrei! Da muss ein Kindergarten sein. Wir finden hin. Leider sind die Kinder nicht mehr draußen. Die ersten Mütter kommen schon, um die Kinder abzuholen. Wir stellen uns zu den Wartenden. Es dauert ein paar Minuten. Viele verschiedene Frauen und Kinder. Erstaunlich: Keiner kommt anfassen!
Wir gehen in die Fußgängerzone. Es sind viele Jugendliche unterwegs. In der Ralschule ist Mittagspause. Wieder keine Anfasser! Das ist vielleicht uncool?
Ich setze mich auf eine Bank und lasse Banou einfach schauen. Da kommen doch noch Hände. Sie gehören zwei begeisterten Frauen! Wir führen ein nettes Gespräch über das Leben mit und ohne Hund. Mit ist es doch viel schöner, wenn auch manchmal anstrengend! Ohne Banou wären wir um vieles ärmer!!!

 Warum machen meine Hunde immer auf den
  hellen Berber im Wohnzimmer?

  • Warum wecken sie mich nicht, wenn die Katastrophe naht?
  • Warum muss es der Berber sein, wo doch darum herum so viel Platz ist?
  • Warum grundsätzlich vor den Fernseher und den Sessel? 
                                                                                                                                                            

Teilweise habe ich Antworten gefunden:

  • Er ist hell! Dort fällt es sofort auf! Die entsprechende Abladestellen liegen strategisch günstig und sind gut einsehbar.
  • Wenn sie es auf die braunen Fliesen setzen, besteht die Gefahr, dass wir voll reintreten. Das wollen sie uns wohl ersparen.
  • Auf den gemusterten Teppichen, besteht das Risiko ebenfalls.

Es scheint so zu sein, dass sich die Hunde den Platz ganz bewusst aussuchen.
Glücklicherweise kommt das nicht so oft vor.
 

 

Im Wald

Für Übungen habe ich heute überhaupt keine Lust. So darf Banou einfach ihr Leben genießen. Zweimal läuft sie zu weit weg. Da verschwinde ich einfach wortlos hinter einem Baum. Sie kommt sofort! Das ist Balsam für meine wunde Seele!

17.01.08    Banou, ein Vorzeige-Hund?
                     Ich ein Vorzeige-Frauchen?

Morgens im Wald haben wir unsere Suchspielchen gemacht. Nicht ganz so ausführlich wie gestern. Aber es hat wieder alles gut geklappt.
Dann sind wir noch ins Dorf einkaufen. Heute habe ich Banou mal mitgenommen. Sie muss ja alles Mögliche üben. Es war um die Mittagszeit. Da sind viele Frauen mit Kindern und Kinderwagen unterwegs. Das findet Banou in Ordnung und spannend.
Der Hähnchengrill ist schon weniger prickelnd. Daneben stehen rote Kisten. Es fliegt auch noch eine scheppernd oben drauf. Also so was! Banou ist irritiert.
Jetzt beehren wir den Blumenladen. Die Besitzerin ist begeistert. Der ältere Haushund lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Aber Banou meint, sie muss ihn mal anmachen.
Vor ein paar Tagen haben wir ja schon mit Einkaufswagen geübt. Heute wird es ernst. Banou muss tatsächlich draußen warten. Ich gehe einkaufen. Banou löst wieder einiges an Begeisterung aus. Meine Begrüßung fällt fänomenal aus!!!!! So was habe ich bei ihr noch nicht erlebt.

Nachmittags steht Besuch bei einer Freundin an. Sie hat Banou noch nicht kennengelernt. Also wird es Zeit. Wie wird sich Banou in der fremden Wohnung benehmen? Die Zeiten, in denen sie sich sofort eine ruhige Ecke sucht, sind vorbei. Das habe ich schon in der Wohnung meiner Eltern festgestellt.
Die Freundin ist damit einverstanden, dass Banou frei herumlaufen kann. Das ist spannend. Es gibt viele Terassentüren zum schauen. Der Weg vor dem Garten ist eine Hunde-Hauptroute.
Irgendwann bin ich dann doch der Meinung, dass sich Banou mal brav hinlegen könnte. Banou teilt diese nicht. Ich nehme sie an die Leine und es klappt. Während unserem Gespräch ergibt es sich, dass in der Nachbarschaft auch ein Welpe  ist. Wir verabreden uns zum Spazieren gehen.
Der kleine Terrier  ist 13 Wochen alt und noch etwas schüchtern. Zuerst dürfen die beiden im Garten spielen. Viel mehr brauchen sie sowieso nicht. Dann versuchen wir eine Runde ums Quadrat zu drehen. Es gestaltet sich schwierig. Der kleine sitzt press vor seiner Haustür. Banou findet einiges an Katzenkot. Weder der eine noch der andere Welpe lässt sich zum kommen animieren. Der Vorführeffekt!!!
In meinem Hinterkopf höre ich die Stimme unserer Ausbilderin: „Immer schön freundlich. Der Hund wird in diesem Alter nur freundlich angesprochen. Nicht schimpfen!!! Immer freudig rufen!!!
Irgendwie kommen wir doch vorwärts. Ein Fahrradfahrer nähert sich. Banou an die Leine? Nix da!  Sie rennt dem Fahrrad hinterher!!!
Ist das mein Hund? Bisher hat sie vor so etwas die Flucht ergriffen! Einerseits ist es gut, dass Banou sicherer geworden ist, aber andererseits……………„Immer freundlich rufen!“ Das wird so langsam schwierig!
So ähnlich verläuft die ganze Runde. Zum Haare raufen!!!!!
Endlich wieder in der Wohnung! Jetzt einen Tee zum entspannen! Banou schnappt sich die Blumenfolie und ist beschäftigt.
Hätte ich vielleicht ihre Decke, Spielsachen und Kauknochen mitnemen sollen?
Der Hausherr kommt! Banou begrüßt ihn freundlich und leckt ihm sogar die Hand. Für mich ein großer Erfolg! Er ist da völlig anderer Meinung! Die Leckerei mag er überhaupt nicht und macht dies wild gestikulierend klar. Jetzt wird er aber mal angemacht. Was denkt der sich eigentlich? Auf jeden Fall etwas anderes.
Banou verbringt den Rest der Zeit schlafend unter dem Tisch. Was sie übrigens noch nie gemacht hat. Sie liegt bei uns nie unter dem Tisch, obwohl dies doch ein typischer Hundeplatz ist.
Wir brechen auf. Bis ich den Hund im Auto habe! Es riecht einfach super hier für Banou. Sie findet dies und das. Meine Gastgeber stehen an der Haustür und ammysieren sich köstlich. Bei mir ist das eindeutig weiniger der Fall.
Immer freundlich bleiben! Auf keinen Fall schimpfen!!!

Aus dem Buch: „Was liest der Hund am Laternenpfahl?“
Warum nur lieben Hunde FÄKALIEN?

Wahrscheinlich würde kaum ein Hundefreund es öffentlich gestehen:……………………
Hinter diesemTabu steckt eine zugegebenermaßen recht unappetitliche Angelegenheit, die für viele Hundebesitzer eines der letzten großen Fragezeichen darstellt………………..


14.01.08    Einkaufswagen 

Hund wartet vor einem Geschäft, fällt unter alltägliche Aufgaben. Aber auch das soll geübt werden. Mir ist bei uns im Ort aufgefallen, dass viele Hunde vor dem Supermarkt angebunden werden.  Direkt neben dem Hundehaken befindet sich die Einkaufswagen-Garage.
Das kann schon ein Problem sein. Ich habe Hunde beobachtet, die regelrecht in Panik geraten, wenn die Wagen an ihnen vorbei rattern!
Mir ist aufgefallen, dass diese Wagen einen ganz ordentlichen Krach produzieren. Deshalb habe ich mit Banou geübt. Sie war zu erst überhaupt nicht begeistert. Meter für Meter sind wir hin und her marschiert. Leckerle, Leckerle von oben, von unten, während dem Fahren, während dem Stehen. Leckerle von rechts, Banou von links. Noch einmal und noch einmal.
Dann habe ich Banou an dem Haken festgemacht und bin mit dem Wagen vorbeigefahren. Mehrmals aus verschiedenen Richtungen. Immer mit Leckerle, bis es für sie ganz normal war.
Wir kommen wohl nie in die Situation, mit Hund und Einkaufswagen durch ein Geschäft zu gehen. Aber die Situation wie oben beschrieben, kann häufig vorkommen. Auf einem Parkplatz, in einer Passage,  mit Gepäckwagen oder anderen Ungetümen.

13.01.08    Sonnenanbeterin mit Blumentöpfen 

Ein wunderbarer Sonnentag! Ideal für allerlei Aktivitäten!
Beim Frühstück kommt uns die Idee, dass wir unsere Wohnung etwas verändern können. Wir packen die Sache gleich an und beginnen Möbel zu rücken. So eine Aktion zieht wie immer viel mehr nach, als man im Voraus erwartet. Es macht viel Spaß! Alle packen mit an.
Banou findet die Sache auch super. Zwischendurch ist die Terrassentür mal ein Stück auf. Das gibt dann einen Slalom und Schnelldurchlauf durch Wohnung und Garten. Banou beschäftigt sich stundenlang draußen. Sie lässt sogar ihren Mittagsschlaf ausfallen, was ich überhaupt nicht verstehen kann.
Später entdeckt mein Mann den Grund: Banou hat die Blumentöpfe im Winterlager entdeckt. Das ist ja so ein tolles Spielzeug! Da kommt keine Langeweile auf!

Eine Decke für zwei

Nach getaner Arbeit ruhen wir uns alle eine Weile aus. Banou hat seit einigen Tagen eine neue Variante entdeckt. Ich lege mich, mit einer Kuscheldecke, auf das Sofa. Die Ecke, die Richtung Boden hängt, wird neuerdings von Banou belegt. Sie zieht sich die Decke so zurecht, dass es für sie ein schönes Lager auf dem Boden gibt. So kuscheln wir beide zusammen und doch getrennt mit einer Decke.

 

11.01.08    Tüüt, tüüt!

Mein Mann war mit Banou spazieren. Ein Freund fährt mit dem Auto vorbei und hupt. Banou erschrickt und schießt in die Leine. Zum Glück war sie an dieser.
Eine neue Hausaufgabe: Bei einer Spazierfahrt
 hupe ich, während Banou im Auto ist.
Am nächsten Tag üben wir im Hof. Banou an der Leine neben dem Auto. Ich setze mich auf den Fahrersitz und hupe. Kurzes Erschrecken und Leckerle. Hupen, Leckerle………..
Kein Thema mehr! Fall erledigt!

10.01.08    Besuch im Altenheim und beim  Tierarzt

Heute alte Menschen im Rollstuhl, mit Gehwagen oder im Bett. Viele haben sich gefreut! Über Banou und über mich! Ich habe bis Ende 2006 dort gearbeitet. Manche vermissen mich noch. So hatten die Bewohner heute doppelte Freude. Da ich viele kenne, weis ich auch gut wer Hunde mag und wer nicht. Ein Tierbesuch kann die Leute ganz glücklich machen.

Banou war einfach klasse heute. Wie eine kleine Lady ist sie über den glatten, glänzenden Linoleumboden stolziert. Das Ungetüm von Fahrstuhl hat sie auch locker genommen. Jede alte Hand wurde beschnuppert und geleckt. Damit hat sie heute viele Herzen glücklich gemacht. Wir kommen wieder!

09.01.08    Der Schornsteinfeger…..

…….war da. Erst wir er mal angebellt! Neuerdings macht Banou auf Wachhund. Aber dann schnuppert sie gleich an der Hand von dem schwarzen Mann. Ruck zuck hat er auch ein Leckerle für sie.
Unser Menschentraining hat sich echt rentiert!

Papiertaschentücher 

Stecken bei mir in sämtlichen Taschen. Das hat sie rausgefunden, die kleine Maus! Irgendwo eine unbewachte Jacke? Juhu! Banou hat ein neues Spielzeug!

Kling Klöckchen…………

Ich stehe in der Küche. Auf einmal klingt es hinter mir. Ich drehe mich um: Der ganz Baum wackelt. Banou hat wieder Beute gemacht! Alles ganz. Wie sie das nur macht? Morgen kommt der Baum weg.

08.01.08    Banou allein zu Haus 

Banou war so etwa drei Stunden alleine. Was hat sie angestellt? Zwei Kugeln vom Tannenbaum geholt. Sie ist seit Weihnachten gewachsen und kann jetzt wohl 120 cm hoch springen! Die Kugeln waren noch ganz! Sonst war alles in Ordnung! Ein tolles Mädchen!!!

07.01.08

Ein ereignisreichen Wochenende liegt hinter uns!
Siehe: Welpenschule / Ausstellung
 

05.01.08    Die Sternsinger waren da

Banou hat wieder völlig anders reagiert, als ich es erwartet habe. Über diese verhüllten, kostümierten, maskierten kleinen Menschen hat sie sich gefreut. Ob es daran lag, dass es Kinder waren? Keine Ahnung.
Jedenfalls hat Banou die Sternsinger schon eine Weile vorher in Nachbars Hof entdeckt. Da hat sie ja so richtig auf Wachhund gemacht. Mit einer guten Wachhund-Stimme. Bisher kenne ich nur ihre Spielstimme. Die so hoch, daß es einem die Ohren sprengt.
Auf jeden Fall ist Banou heute irgendwie vom Hafer gestochen. Die Haustür war kurz auf. Banou witscht raus, sogar auf die Straße und springt den Sternsingern entgegen. Von Erziehung keine Spur……………………………

Na, was hat sie denn bisher so alles kaputt gemacht?

Wurden wir gefragt: „Niiichts!!!“ Haben wir beide, wie aus einem Mund getönt!!!
Ach doch, warte Mal;;;;; da war doch was. Die Kugeln am Tannenbaum. Aber seit unten rum nichts mehr hängst ist alles okay. Das Rentier auf der Terasse ist etwas angeknabbert. Es hat ein schiefes Bein und ein verbogenes Geweih. Wird aber in letzter Zeit auch in Ruhe gelassen. Ach ja, mein Winterunterhend. Das war mir sowieso schon lange zu klein. Jetzt habe ich einige Knoten reingemacht. Es macht prima Dienst als Schütteltier. An dem grauen Pullover hat sie den Reißverschluss
 und den Kragen angefressen. Für den Garten oder Hundeplatz kann ich ihn aber noch anziehen. Ach so ja, an drei Schuhen hat sie auch etwas geknabbert. Man sieht es aber kaum. Eine Kerze hat sie zerkleinert. Dem Engel hat sie nichts getan. Er steht jetzt eben ohne Kerze da.
Banou ist ein Super Hund! Das sind ja nur Kleinigkeiten. Von der Einrichtung hat sie bisher ihre Zähne gelassen. Hoffen wir dass es so bleibt. Von den Teppichfransen reden wir mal nicht. Woher soll der Hund wissen mit welchen Fransen er spielen darf? Immerhin hat sie von der Züchterin so Fransenspielzeug mitbekommen.

03.01.08    Eine lange Trennung

Ehrlich gesagt habe ich bis zuletzt damit gerechnet, dass einer von uns kneift. Aber nein, wir waren tapfer und haben es durchgezogen! Oma und Opa haben sich ja als Hundesitter angeboten. Sie hätten sich den ganzen Mittag dazu gesetzt. Aber zwei Stunden kann Banou ja mal locker alleine bleiben!
Also Oma und Opa sind gekommen. Banou hat sich nicht besonders dafür interessiert. Sie sind noch nicht so gut aneinander gewöhnt. Zudem übt Banou ja vornehme Zurückhaltung. Wahrscheinlich hat sie sich eher gestört gefühlt, so wie es mir beschrieben wurde. Eine weiter Stunde später kam Sohnemann. Mit ihm hat sie dann im Garten gespielt.
 
Wir? Wir waren das erste Mal fünf Stunden von unserem Hund getrennt! Wie haben wir das nur ausgehalten? Die Begrüßung hat uns für alles entschädigt!

10 Bitten eines kleinen Eurasiers

  1. Mein Leben kann 16 Jahre und länger dauern. Jede Trennung von dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, bevor du mich in dein Haus nimmst.
  2. Gib mir Zeit zu versthen, was du von mir verlangst.
  3. Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon.
  4. Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein. Du hast deine Freude, dein Vergnügen – ich habe nur dich.
  5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
  6. Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird – ich kann mich nicht wehren.
  7. Schlage mich nie, du triffst nicht meinen Körper, du triffst meine Seele.
  8. Ehe du mich bei der Arbeit unwillig schilst, bockig oder faul, bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz.
  9. Kümmere dich um mich, wenn ich alt werde – auch du wirst einmal alt sein.
  10. Lass mich nicht leiden, geh auch den letzten Gang mit mir. Mit dir ist alles leichter für mich.

Sechs Schritte zum Glück

Erstelle eine Liste mit all den Dingen, die dir Freude machen und bei deren Ausübung du dich wohl fühlst.

Bemühe dich, in allem etwas Positives zu finden.

Plane jeden Tag eine Zeit ein, in der du das tust,
was dir gut tut.

Akzeptiere dich und sei mit dem einverstanden,
was du tust.

Verbringe Zeit mit den Menschen, die dir wichtig sind.

Lege dir eine Gute-Stimmung-Musiksammlung zu.

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Eine uralte Decke

Sie hat eine eigenartige Farb- und Mustergebung. Mein Vater hatte sie vor vierzig oder fünfzig Jahren schon im LKW dabei.
In meiner Kindheit hat sie auch als Picknick-Unterlage gedient.
Die letzten Jahrzehnte lag sie meist auf dem Dachboden.
Bei Umzügen, oder anderen Transporten, wurde sie als Polster benutzt.

Zu Andora`s Glanzzeiten hatten wir sie auf Ausstellungen dabei. Irgendwann kamen wir uns blöd vor, mit dem alten Ding. Andora bekam dann so eine schöne Kuscheldecke gekauft, wie sie fast alle haben. Mit dem Ergebnis, dass sie daneben lag. Die schicke Decke war Andora unsympathisch. Sie fristet nun auch schon jahrelang ein unbenutztes Dasein auf dem Dachboden.

Am 24. Nov. 07 kam Banou in unsere Familie. Ich hatte ihr ein Bettchen vorbereitet. In einem großen Karton lag die uralte Decke. Darauf schön gepolstert ein Bettüberwurf. Die Kombination fand keine Gnade in Banou`s Gunst.Nach 8 – 10 Tagen benötigte ich den Karton für etwas Anderes. Den Überwurf habe ich weggeräumt. Die alte Decke lag noch da. Mitten im Wohnzimmer. Sehr dekorativ auf dem hellen Berber. Das war´s. Seitdem mag Banou die uralte Decke. Sie dient als Liegeplatz hinter der Terrassentür. Oder draußen an ihrem Polarhund-Platz.

Ob wir demnächst auch mit ihr zu Ausstellungen reisen? Die Decke ist einfach Kult!

Banou auf der Uralt-Decke

 

02.01.08    Im Dorf Puuh, es weht ein eisiger Wind. Banou muss Menschen üben! Heute sind alle fest eingepackt. Mützen, Kapuzen, lange Mäntel, Handschuhe, Hände in den Taschen, Köpfe eingezogen. Der Wind bläst durch und durch. Heute Abend wollen wir noch in die Welpenschule. Da muss ich mich dreifach anziehen!
Geräusche gibt es auch viele: Kirchenglocken, Häcksler, Bohr- und Schleifmaschinen, bellende Hunde, Einkaufswagen. Gerüche gibt es massenhaft. Aber dazu kann ich nicht viel erzählen. Banou hüllt sich in Schweigen.
Dann sehen wir noch ein paar echte Rindviecher. Sie verhalten sich ruhig und Banou auch. Zum Schluss unserer Runde machen wir einen Abstecher in den Wald. So kann Banou noch etwas springen.
Beinahe hätte ich es vergessen! Durch die Futterhäuschen sind in den Gärten scharenweise Vögel. Sie fliegen auf, wenn wir vorbei gehen! Ich sage: „Vögel, Vögel“ und es gibt Leckerle, Leckerle! Vielleicht hilft es ja, wenn wir das nächste Mal Amseln treffen!?

01.01.08    Neujahrs-Spaziergang

Eigentlich wollte ich hauptsächlich die „Komm“ Übung machen. Es haben sich aber dann ganz andere Dinge ergeben.
Am Waldesrand sind wir an einem Vereinsheim vorbeigekommen. Dort war eine ganze Truppe damit beschäftigt, die Reste der Sylvester-Party zu beseitigen.
Für Banou ein Schreckfaktor. Viele Menschen, laute Menschen, herumspringende Kinder. Wir bleiben stehen und beobachten eine Weile. Leckerle, Leckerle!
Banou beruhigt sich. Wir gehen weiter. Bald höre ich irgendwo, ganz laut, Gänse schnattern. Ich überlege mir, wie wir da hin kommen können. Banou ist erstaunt über das Federvieh. Zeigt aber keine große Aufregung.
Auf dem Rückweg kommen wir wieder an dem Vereinsheim vorbei. Die Menschen sind weg. Ich nehme mir Zeit, um mit Banou das Gelände zu erkunden. Es gibt eine große überdachte Halle. Diese hat eine etwas sonderbare Akkustik. Ich mache Töne und rufe Banou´s Namen. Oh wie aufregend. Banou merkt nicht, dass ich die Töne mache.
Den Rest des Weges darf sie springen und sich des Lebens freuen.

Erstes Sylvester mit Banou

Es war auf jeden Fall ganz anders, als ich es erwartet habe. In den letzten Tagen war es ungewöhnlich ruhig. In den Geschäften gab es gestern Mittag noch Berge von Raketen zu kaufen.

In der letzten Zeit zeigt Banou oft eine heftige Reaktion auf fremde Geräusche. Was ich ja auf Grund ihrer Aufzucht schon verwunderlich finde. Frau Post hat mir aber inzwischen erklärt, dass dies mit der unbekannten Optik zu tun hat. Das kann ich auch nachvollziehen und erscheint mir logisch. Wenn zu dem unbekannten Geräusch ein unbekanntes Objekt dazu kommt, dann ist erst mal Flucht angesagt.
Gestern also der große Tag! Im seinem Verlauf gibt es doch den ein oder anderen Kracher. Von Banou keine Reaktion. Sie hebt nicht mal den Kopf. Großes Erstaunen meinerseits!
Geplant war, dass ich den Abend wie üblich am PC verbringe. Banou liegt in der Regel daneben und schläft.
Da sie überhaupt nicht auf die Knaller reagiert hat, bin ich dann doch nach oben zu  Familie und TV. Banou völlig entspannt. Um 23:00 bin ich noch mal mit ihr raus. Obwohl schon einiges los war, hat sie völlig ungerührt ihr kleines und großes Geschäft erledigt. Wir spielen mit ihr, so dass sie eigentlich mal müde werden muss. Die Rolläden  lassen wir alle runter, damit Banou nicht den bunten Schein am Himmel sehen kann.
Es geht los! Auch für Banou nicht zu überhören. Unruhe, Knurren, Brummen. Banou wird nervös. Wir beide ab nach unten. Fenster zu, Musik an, ich an den PC. Alles fast wie immer.
Einige Minuten nervöses Herumgerenne von Banou. Von mir keine Reaktion.
Zehn Minuten nach null Uhr legt sich Banou schon hin. Die Ohren extrem gespitzt. Nach weitern zehn Minuten nimmt sie ihren Schlafplatz ein. Störung durch Telefon.
Aber Banou ist schon zu müde und schläft gleich weiter.
Etwa um eins geht mein Mann noch mal mit ihr raus. Banou erledigt ganz entspannt ihr Geschäfte. Sie bringt sogar meinem Mann eine abgeschossene Rakete, die sich im Garten verirrt hat. Tolles Mädchen!
Nachts hat mich Banou um halb vier geweckt. Warum, wieso? Keine Ahnung. Kurz in den Garten und weiterschlafen. Wir haben es beide bis elf Uhr ausgehalten. Den Rest des Tages waren wir beide auch ziemlich faul.

 

Veröffentlicht on Dezember 28, 2007 at 1:27 Kommentare sind deaktiviert