Ausstellungen 11.06.08



07.06.08 Spezialzuchtschau in Gerlingen

  • Familientreffen
  • Kleine Lady ganz groß

Banou ist in Gerlingen geboren. Aus diesem Grund war es für uns selbstverständlich, daß wir den Züchtern die Ehre erweisen. Bei unserem Start am Morgen sieht der Himmel ganz vielver- sprechend aus. „Ich habe kurze Hosen vergessen. Na ja, da muß ich halt schwitzen!“
Es kommt nicht dazu. Der Himmel trübt sich schnell ein. Wir kommen in Gerlingen bei 16 Grad an. Die Sicht zum Himmel könnte bessser sein. Rund um das Veranstaltungsgelände wurde frische Gülle ausgebracht. Der Duft hüllt uns ein. Banou ist für solche Düfte zum Glück nicht empfänglich.


Wir laufen ein: Der Bürgermeister von Gerlingen begrüßt gerade die Gäste: „Donnerwetter!“
Unsere Züchter Barbara und Thomas Post werden stellvertretend für das Team BW gelobt. Da sie in Gerlingen wohnen, ist das für den Bürgermeister das Naheliegenste.
Ohne seine vielen fleißigen Helfer wäre der Landesgruppenleiter „Klaus Kleindienst“ nicht zu beneiden. Für so eine Veranstaltung sind viele Personen nötig. Er hat hier zum Glück ein super Team hinter sich.

Frau Zimmermann aus Siegen bekommt einen großen Blumenstrauß überreicht. Sie ist ganz perplex! Zimmermann´s nehmen mit ihrer dritten Eurasier-Hündin „Cimba vom Nebelmond“ heute an ihrer 100. Ausstellung teil. So ein Engagement hat es verdient belohnt zu werden. Mich verbindet mit Zimmermanns ein ganz besonderer Draht.

Es geht los und der Regen setzt ein. Richten unterm Regenschirm! Mal etwas Anderes! Wir sitzen im Trockenen. Der Platz ist wunderbar hergerichtet. Für die Gäste stehen Partyzelte mit schön dekorierten Tischen und Sitzbänken bereit. Der HSV Gerlingen hat alles Bestens vorbereitet.

Feuchte Hundepfoten hinterlassen Abdrücke auf allen Kleidungsstücken. Was soll`s. Es kommt von Herzen! Wir sind ja unter uns und nehmen es mit einem freudigen Lächeln!
Wir treffen wieder Leute, die wir seit 20 Jahren kennen, aber seit 10 Jahren nicht gesehen haben. Einfach wunderbar!
Die Auswahl der Kuchen ist genial. Zu Mittag gibt es extra große Schnitzel, verschiedenes Grillgut und ganz leckere Salate.

Für uns findet ein kleines Familientreffen statt. Banous Bruder Bou ist auch angereist. Wir haben uns seit Januar nicht gesehen und waren ganz gespannt. Unsere Züchterin Frau Barbara Post hat heute mal richtig viel Zeit für uns. Das genießen wir alle! Herr Thomas Post ist lange mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. So gegen Mittag kommt er dann auch zu uns . Das natürlich am liebsten mit der Kamera. Wir gehen auf eine benachbarte Wiese. Sie wurde gerade frisch gemäht. Der Bauer hat uns erlaubt, daß wir sie betreten dürfen. Nur die Hinterlassenschaften sollen beseitigt werden.
Hundemutter Danika wird aus dem Auto geholt. Sie erklärt dem Jungvolk auf hündische Art und Weise, was hier Sache ist. Die Kleinen verneigen sich vor Ehrfurcht. Sie sind derart beeindruckt, daß sie sich lieber im Schutz unserer Beine bewegen, als miteinander zu spielen. Für den Fotografen ist das nicht gerade erheiternd. Er hat ständig zu viele Beine im Objektiv. Ihm wäre es am liebsten, wenn alle Menschen verschwinden würden. Da sind aber die Hunde ganz anderer Meinung. Es kommen immer mehr Zwei- und Vierbeiner. Mittlerweile geht es kunterbunt über die Wiese. Auf die Fotos bin ich gespannt wie ein Flitzbogen. Sie auch? Schauen Sie unter: www. Eurasier.de

Während der offiziellen Mittagspause findet eine Vorführung der Vereinsmitglieder mit ihren Hund statt. Einfach klasse! Unser Fotograf läuft zur Hochform auf. Die Kamera wird mit einem XXXL Teleobjektiv aufgerüstet. Es wiegt allein 16 kg. Da liegt er nun: Mit seinem hellgelben Pullover bäuchlings im feuchten Gras. Seine Frau hat bestimmt Erfahrung mit Grasflecken!

Dann kommt Banous Auftritt. Jawoll!!! Heute steht sie wie eine Eins!!! Mit hocherhobenem Schwanz!!!! Wo ist der Fotograf? Nicht da! Er holt gerade Danika aus dem Auto. Sie kommt auch bald dran. Aber die Züchterin, Beaus Leute und ich strahlen um die Wette. Der Anblick ist in unseren Herzen festgehalten:
„Kleine Lady ganz groß!!!“

Es war ein grandioser Tag und mich hat der Austellungs-Virus gepackt!!!

25.05.08 Internationale Ausstellung in Gießen

Eine besondere Herausforderung

Die Fahrt ist ruhig und gelegentlich etwas naß verlaufen. Wir kommen an im Regen. Der erste Eindruck: „Ringe im Freien! Wir fahren wieder nach Hause!“ Die zweite Reaktion: „Mal abwarten, vielleicht haben wir Glück und sind in der Halle.“ Wir hatten Glück. Für draußen wären wir überhaupt nicht gekleidet gewesen. Die Ringe waren zwar überdacht aber trotzdem ungemütlich. Später schien die Sonne und es war wunderbar.

Sowohl in der Halle als auch im Freigelände war es eng. Die Halle war niedrig, klein und laut. Der Ring war nicht abgegrenzt und relativ klein. Das hat dazu geführt, daß wenig Ordnung herrschte und die Leute teilweise reingelaufen sind wo sie wollten. Das Geschehen innerhalb und außerhalb des Ringes war dicht aufeinander. Wir saßen diesmal direkt an der Front. Für Banou war es okay.

Bekannte haben wir in Gießen nicht so viele getroffen. Dafür eine ganz besondere Auswahl an alten treuen Fans. Die Wiedersehensfreude wurde entsprechend ausgelebt.

Von Banou war jede Menge Verwandschaft da. Sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits. Im Einzelnen muß ich das noch recherchieren. Dadurch haben wir wieder viele neue Kontakte geknüpft. Teilweise hatten wir uns schon auf den HP´s besucht.

Mit Banou haben wir einen extra großen Stresstest gemacht. Sie hat ihn prima bestanden. Wir sind in allen Hallen und an allen Ringen gewesen. Dadurch, daß es sehr eng war, sind wir im Minimal-Abstand an Menschen und Hunden vorbei. Alle waren freundlich. Banou hat da gar keine Berührungsängste. Sogar am Ehrenring, an dem es sehr eng und sehr laut zuging, war sie ganz gelassen. Immer hat sie den Schwanz oben getragen.

Nur im Ring nicht. Dort hat er die ganze Zeit gehangen. Banou hat aber trotzdem eine vielversprechende Bewertung bekommen. Natürlich wurde wieder sofort Frau Post informiert. Freude, Freude, Freude!!!

Ganz bewußt habe ich das Geschehen an den anderen Ringen beobachtet. Meine Güte! Was geht es da bei uns Eurasier-Freunden so normal zu. Dazu herrscht noch Ruhe unter den Hunden. Obwohl, wenn ich mir das genau überlege: “ Sind wir vielleicht die Abnormalen?“ Es liegt wohl an der Sicht des Betrachters. Wie bei vielem im Leben.

Straße der Erinnerung

Da ich früher einige Jahre Landesgruppenleiterin von Hessen war, kamen uns entlang der A5 und A45 viele Erinnerungen. Es waren nur schöne und ganz besonders wertvolle. Es war immer schwierig nördlich von Frankfurt ein Treffen zu organisieren. Aber mit der Zeit hat sich dort eine ganz rührige Truppe entwickelt. Eine aus der Gruppe ist schon lange Jahre BGL von Mittelhessen. Aus der Verpflichtung und dem Dank an diese alten Freunde, war es für mich ein Muß in Gießen auszustellen.

Tolle Musik

Eigenartigerweise mag Philipp die Musik seiner Eltern. Es hat auf der Rückfahrt entsprechende CD´s eingelegt. War das toll. Bei den Klängen von Santana, war ich für einige Minuten, jung, schlank, sexi und begehrenswert. Heute habe ich ganz andere Qualitäten.

Gemütlicher Ausklang

An der vorletzten Ausfahrt habe ich Papi angerufen: „Du kannst schon mal Kaffee kochen, wir sind gleich da!“ Hund und Mensch werden verwöhnt. Banou verschwindet hinter den Blumentöpfen. Danach setzen wir uns auf unser Rentnerbänkle. Wir lassen den Tag Revue passieren. Banou räkelt sich im Gras. Wir schauen uns alle ganz verliebt an.

Ohne Hund? Nein das wäre kein Leben!

13.05.08 Ein aktives Wochenende liegt hinter uns! Fotos von beiden Veranstaltungen auf der HP unserer Züchterin. www.Eurasier.de Viel Spaß beim Stöbern!!!

Pfingstmontag Intern. Ausstellung in Saarbrücken

Nach den Erfahrungen am Samstag wollen wir es wagen. Die spannenste Frage für uns: “ Wie wird sich Banou verhalten?“
Sie macht ihren Sache ausgezeichnet kann ich vorausschicken! Die Eintrittsabwicklung, den Weg zu unserer Ausstellungshalle legt sie völlig gelassen zurück. An Menschen, Hunden, Autos, Verkäufsständen und Sonstigem vorbei bleibt Banou locker. Erst als wir die große Halle betreten, läßt sie den Schwanz hängen.
Die Organisation meint es gut mit uns. Unser Ring liegt am rechten Ende der Halle. Wir teilen diesen mit den Chow-Chow und müssen bis Mittags warten. Die meisten Eurasier-Freunde haben sich an der Rückwand nieder gelassen. Dazwischen gibt es noch einen Platz für uns, an dem wir unser Lager einrichten.

Wir haben einen perfekten Platz. Er liegt in einem ralativ ruhigen Bereich mit großer Übersicht auf das Geschehen. Hund und Menschen können sich in Ruhe umsehen. Zu Beginn ist Banou etwas nervös. Es legt sich aber mit der Zeit. Wir entdecken einige bekannte Gesichter. Es ist schon toll!! Wir waren jahrelang aus der Szene verschwunden und fühlen uns gleich wieder wohl. Da sitzen viele Eurasier-Freunde aus alten Tagen, freuen sich und erleben die Ausstellung mit uns. Daneben gibt es natürlich auch viele neue Menschen mit jungen Eurasiern.

Nachdem sich Banou etwas eingefunden hat, gehen wir die Menschen begrüßen. Große Freude überall. Danach geht Philipp auf Entdeckungstour durch die Halle. Banou ist nur damit beschäftigt nach ihm Ausschau zu halten. Darüber ist er ganz stolz!! Im Gegensatz dazu liegt sie nämlich ganz entspannt unter dem Stuhl als ich unterwegs bin. Später gehen wir gemeinsam auf Tour. Banou macht alles mit. Allerdings mag sie es überhaupt nicht, wenn wir uns trennen.

Mir war völlig entfallen, was man auf so einer Ausstellung alles kaufen kann. Leider oder zum Glück, gab es dort keinen Geldautomaten. So müssen wir zwangsläufig irgendwann aufhören. Der Geldbeutel ist leer. Dafür haben wir einiges mehr zu schleppen als bei der Ankunft.

In der Nähe unseres Sitzplatzes ist eine Bühne mit Lautsprecher-Anlage aufgebaut. Was wird das werden? Ab mittags werden dort alle Siegerhunde vorgestellt. Kinder aus dem Publikum können Fragen dazu stellen. Es macht Banou überhaupt nichts aus. Ein riesengroßer Schritt innerhalb von zwei Tagen.

So vergeht die Zeit und irgendwann sind wir dran. Was ist das? Lampenfieber? So was! Wozu das denn? Banou ist die Einzige in ihrer Klasse, also ist sie ja ganz klar die Beste. Aber ist sie das auch wirklich? Wer sich dann doof anstellt bin ich. Der Richter ist darüber etwas erstaunt. Anscheinend muß ich nach langjähriger Auszeit alles wieder neu lernen. Banou benimmt sich jedenfalls klasse. Sie läßt zwar den Schwanz hängen, aber was soll´s. Die Zähne zeigt sie ganz geduldig, läßt sich anfassen, ist neugierig auf das Geschehen innerhalb und außerhalb des Rings. Unser Gehüpfe im Rundlauf läßt sich auch noch verbessern. Wir haben noch viel Zeit zum üben! Banou bekommt als Bewertung: Vielversprechend! Das wäre geschafft!!!

Nachdem der offizielle Auftritt hinter uns liegt wird Banou müde. Philipp hat so langsam Probleme mit der Hallenluft. Die Beiden suchen sich ein schattiges Plätzchen im Freien. So läßt es sich aushalten!!! Ich organisiere mir die Tel. Nr. unserer Züchterin und überbringe ihr die frohe Botschaft. Sie ist natürlich total happy!!!!

Wir lernen auch Hunde-Verwandtschaft kennen. Die Ahnentafel wird durchgegangen und Parallelen gezogen. Irgendwann am Nachmittag taucht ein Welpe auf. War unsere auch mal so klein? Unwahrscheinlich, Banou war bestimmt schon größer! Oder doch nicht? Die Kleine ist sowas von lässig! Das ist bewundernswert. So eine Gelassenheit legt so mancher Große nicht an den Tag. Plötzlich macht es bei mir klick! „Entschuldigung, ist das eine kleine vom Elfensee?“ „Ja es ist Barinja!“ Mit ihr sind wir nicht wirklich verwandt, aber wir fühlen uns so.
Bestimmt kennen Sie die Bilder auf der HP unserer Züchterin. Dort haben Sie auch „Tante Bekisha“ Kennengelernt. Bekisha ist die Schwester von Banou. Also sind wir auch ein bißchen Tante.

Zum Schluß möchte ich noch erwähnen, daß Saarbrücken zu meinen Lieblings-Ausstellungen gehört. Das Gelände ist sehr großzügig und weitläufig. Rundum gibt es Grasstreifen für die Hunde. Zusätzlich wird noch ein direkter Zugang zum angrenzenden Wald angeboten.

Banou war großartig und ist über sich hinausgewachsen! Wir freuen uns schon auf die nächste Ausstellung!

Der Pfingst-Samstag war für uns ein Probetag. Am frühen Morgen haben wir meine Eltern nach Stuttgart zum Flughafen gefahren. Da es sozusagen auf der Strecke lag, sind wir bei der SZS der ZG Eurasier in Kirrlach vorbeigefahren. Wir wußten, daß Banous Züchter dort sind und wollten diese überraschen. Das ist uns eindeutig gelungen. Die Freude war auf allen Seiten groß.
Ihren Züchter hat Banou mit ihrem ganzen Freudenrepertouar begrüßt. Darauf kann er sich etwas einbilden. Es gibt sonst nur vier Menschen, die in diesen Genuß kommen. Nachdem ich das gesehen habe, kann ich überhaupt nicht verstehen, warum Banou am Anfang Männern gegenüber sehr reserviert war. Na ja, so ein Hund braucht ja auch seine Geheimnisse.
Hunde-Mama Danika war über ihre Tochter nicht gerade begeistert. Sie zeigt ihr ganz deutlich die Zähne. Das machte es äußerst schwierig die beiden auf ein Foto zu bekommen.
Ich habe Banou noch nie so viel auf dem Rücken liegen sehen, wie in diesen Stunden. Sie kam ja auch mit den für sie Ranghöchsten Hunden in Kontakt. In der Zeit der Läufigkeit und jetzt danach zeigt Banou ein recht unterwürfiges Verhalten.

Was Banou am meisten beeindruckt hat, war die Lautsprecher-Durchsage. Das war schon in Alsfeld so und war wohl in ihrem Erinnerungsvermögen abgespeichert. Ansonsten war sie ganz prima und hat sich mit allen gut verstanden.

Ein sehr erfahrenenr Richter bemerkete bei den Veteraninnen, daß einige sich sehr beeindruckt gezeigt haben. Dann steht das ja wohl einem Junghund erst recht zu, dachte ich mir. Ob wir es doch wagen sollen mit Saarbrücken. Wir haben ja noch einen Tag Bedenkzeit!

Banou sehen Sie auf den Fotos 29 bis 31 in der Galerie unserer Züchterin.

01.05.08 Gehen Sie mit dem Hund auf Ausstellungen?

Dies wurde ich gestern gefragt. Warum, wieso, was haben Sie davon? Der Herr hat mir Löcher in den Bauch gefragt. Er war ganz erstaunt, daß nur ein Richter entscheidet.
„Wie da sitzt keine Kommision wie bei DSDS? Ist der Richter neutral? Kann man die Beurteilung anfechten, wenn man unzufrieden ist? Was kostet das? Wie funktioniert das alles? Kann man da 1.000 Euro gewinnen?“

Ich habe versucht alles so gut wie möglich zu erklären! Aber mal erhlich: Wie mache ich jemand völlig Ahnungslosem klar, daß wir hunderte von Kilomertern fahren (bei diesen Benzinpreisen) um einen kleinen Pokal und eine Urkunde zu bekommen. Wenn mein Hund, im entscheidenden Moment den Schwanz hängen läßt, gibt es nur eine Urkunde. Als Krönung zahlt man noch einige Euros. Möglicherweise fallen auch noch Übernachtungskosten an.

Also, was habe ich davon? Mir schlägt das Herz bis zum Hals! Die Blutdruckmedikamente müssen erhöht werden, damit ich den Streß überstehe. Während dem Rundlauf japse ich nach Luft und bekomme einen roten Kopf. Ah, ich treffe noch andere von der Sorte, mit denen ich mich wunderbar unterhalten kann! Im Ring versuche ich meinen Hund bei Laune zu halten, damit er im entscheidenden Moment nicht den Schwanz hängen läßt. Der Hund würde einen Waldspaziergang eindeutig vorziehen und zeigt mir, daß er dieses Spektakel für völlig unnötig hält. Es ist laut in der Halle. Bequeme Stühle sucht man oft vergebens. In der Schlange an der Kasse, auf der Toilette, beim Essen und Trinken stehen lauter Artgenossen.

Wenn alles vorbei ist, ich mit der Richterentscheidung zufrieden bin, war es ein ganz toller Tag!!! Der Hund liegt völlig erschöpft im Heck. Er rührt sich nicht mehr bis nach Hause. Morgen brauchen wir einen Ruhetag! Wir überlegen wo wir den Pokal hinstellen. Den Richterbericht können wir schon fast auswendig. Auf dem schnellsten Weg wird die Züchterin verständigt. Sie wartet ja schon ganz gespannt auf das Ergebnis.

Es hat schon was; zur Gattung der Aussteller zu gehören. Auch wenn es nicht richtig zu erklären ist.

06.01.08 Familientreffen bei der
Spezialzuchtschau in Alsfeld

Wir haben uns schon am Abgabtag für diesen Termin verabredet. Sechs Welpen mit Anhang, einschließlich der Züchter-Familie, waren da!!! Das ist eine tolle Leistung, zumal alle mehrere Hundert km zu fahren haben.
Von dem Ausstellungsgeschehen an sich habe ich gar nicht viel mitbekommen. Es war für mich einfach schön mal wieder dabei zu sein. Nach Jahren der Abstinenz liebe alte Freunde wieder zu sehen und neue Bekanntschaften zu knüpfen.
Banou? Ja, die hat mich mal wieder überrascht!
Wir waren in einer Halle mit etwa 100 Hunden und viel mehr Menschen. Die Menschen-Massen hat sie nach der gestrigen Sonder-Übungs-Stunde super gemeistert. Banou ist vor keiner einzigen Hand zurück. Das war ganz super! Zumal sehr viele Interessenten da waren, die uns angesprochen haben. Die Kleinen wirken eben besonders anziehend.
Mit allen Hunden hat sie positiv Kontakt aufgenommen.
Was Banou wirklich großen Stress gemacht hat, war die Lautsprecher-Ansage. Schon haben wir wieder eine neue Hausaufgabe.
Die Züchter konnten, wegen repräsentativer Aufgaben, nicht allzu viel Zeit mit uns verbringen. Ich hoffe aber, dass das Züchterherz stolz geschlagen hat. Auf die Fotos sind wir alle ganz gespannt! Sie auch?
Im Ring war Banou etwas nervös. Sie hat den Schwanz hängen lassen. Sonst hat sie alles ganz toll gemacht. Schön Zähne gezeigt! Die Richterin hat festgestellt, dass ein Schneidezahn wackelt. Es hat etwas geblutet. Ich glaube ich habe Banou auch einigermaßen zum Stehen gebracht. Gelaufen ist sie jedenfalls gut.
Die Welpen und die jeweiligen Frauchen oder Herrchen haben ihre Sache prima gemacht! Einige von uns haben schon Übung. Für Andere war es völliges Neuland.
Alle Welpen haben die beste Bewertung bekommen: „Vielversprechend“
Eine Platzierung gibt es in der Welpenklasse noch nicht. Es ist einfach ein lockeres Training! Ohne Herzklopfen, Bluthochdruck und erhöhten Adrenalinspiegel. Wobei ich hier natürlich nur für mich sprechen kann. In einigen Monaten wird sich das ändern!
Wir waren sicher, dass sich die Welpen alle wiedererkannt haben! So schön frei und ausgelassen hat Banou noch nie mit einem anderen Hund gespielt.
Draußen auf der Wiese wusste ich oft nicht, wo jetzt mein Hund ist. Unten oder oben?
Mit Barry war es leicht auseinanderzuhalten. Später in der dreier Konstellation: Beau, Babur-Kenny und Banou war es schwierig. Beau war klar. Er hat nicht so rötliches Fell. Aber vom Gesicht wusste ich nicht ist es Kenny oder Banou. Kenny´s Herrchen ging es genau so. Heute auf den Fotos habe ich Beau mit Banou verwechselt. Ich konnte sie nur an ihren Halsketten auseinader halten.
Die Familien haben sich auch näher kennengelernt. Am Nachmittag wurde es so richtig gemütlich. Ich bin schon gespannt, wann wir uns wiedersehen! Ob wir es schaffen, noch mal alle unter einen Hut zu bekommen?

29.01.08

Dies war unser erstes und letztes Familientreffen, in dieser Konstellation.
Gestern wurde „Bashanti von den Fischteichen“ überfahren.
Sie war sofort tot.

05.01.08 Wir packen

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus!

So geht es auch uns. Morgen haben wir einen großen Tag. Wir besuchen mit Banou die erste Spezialzuchtschau. In unserem Verein gibt es, seit einigen Jahren, auch eine Welpenklasse.

Den Zettel mit den Tipps unserer Züchterin lege ich bereit und hake die entsprechenden Punkte ab. Zuerst kommt die Uralt-Decke in die Tasche. Napf, Futter, Wasserflasche. Die Verpflegung ist gesichert. Normale Leine, Flexi-Leine, Ausstellungs-Leine, zwei Halsbänder. Die Führung ist auch geregelt. Jetzt können wir ein Teil verlieren und haben Reserve.

03.01.08

Sie haben einen Rassehund?

Sie tragen sich mit dem Gedanken, an einer Rassehunde-Ausstellung teilzunehmen?

Sie benötigen noch Tipps?

Dann empfehle ich ihnen den Eintrag im Welpentagebuch von heute.

Veröffentlicht on Januar 3, 2008 at 9:51 Kommentare sind deaktiviert