29.09.08 Trauben
Neuerdings hat die kleine Maus auch Gefallen an Trauben gefunden: „Aber bitte ohne braune Stellen und Stielreste!“
„Natürlich kleine Lady, es ist mir ein Vergnügen!!!“
18.09.08 Auf den Geschmack gekommen
Banou hat endlich festgestellt, daß getrocknetes Brot etwas ganz Leckeres zum Knabbern ist. Sie versucht ständig uns ein Stück abzuluchsen. Das klappt natürlich nicht immer, aber oft. Zum Glück hat sie (noch) keine Figurprobleme!
Äpfel haben mittlerweile auch ihre Aufmerksamkeit gefunden. Wir essen sie gemeinsam. Ich ein Stückchen, Banou ein Stückchen. Sorgfältig geschält, ohne lästiges Beiwerk!
20.07.08 Ihre Phase
..hat Banou anscheinend alle paar Wochen. Der Futtermeister versucht sich immer noch zu übertreffen! Es nützt nichts. Plötzlich ist dann wieder alles wie immer. Es gehört anscheinend zu Banous Bio-Rythmus.
05.06.08 Umstellungsphase
Banou hat etwa zwei Wochen sehr schlecht gefressen. Warum wissen wir nicht. Vielleicht waren es die Hormone. Der Futtermeister hat sein ganzes Können ausgeschöpft. Der Erfolg ließ oft zu Wünschen übrig. Um so glücklicher war er, wenn sich die Anstrengung gelohnt hat!
Seit ein paar Tagen ist wieder alles wie zuvor.
15.04.08 Blitz Blank
Seit wir auf zwei Mahlzeiten umgestellt haben gibt es nur noch eine Variante. Der Napf ist ruck zuck, ratz fatz blitz blank!
12.04.08 Einkauf für Banou
Am Nachmittag bitte ich meinen Mann beim Futterhandel vorbei zu fahren. Er ist nicht gerade begeistert. Wahrscheinlich ahnt er was kommt. Wir beginnen bei den offenen Waren. Etwas hiervon und davon. Och, das kostet ja nicht mal einen Euro. Dann brauche ich noch von den stinkenden Dingern. Ach und die mag Banou ja auch so gern. Spielsachen für das Training brauche ich auch. Kurz vor der Kasse stehen die leckeren Würstchen im Regal. Die haben Banou ja so gut geschmeckt. An der Kasse die kleinen Tütchen kosten nur 49 Cent. Von denen war sie ganz besonders begeistert.
Zum Schluß haben wir eine kleine Platiktüte hiervon und davon. Auf dem Weg zum Auto sage ich: „So jetzt haben wir den halben Wochenend-Etat für den Hund ausgegeben!“ Darauf mein Angetrauter: „Das hast du früher auch nicht gemacht.“
Nein unsere anderen Hunde bekamen nur trockenes Brot. So langsam akzeptiert es Banou auch. Aber es macht doch Spaß unseren Lieblingshund zu verwöhnen!
Wenn ich die Naschereien für mich gekauft hätte, wäre es viel schlimmer gewesen!
Eigentlich ist es ganz einfach. Man warte folgende Situation ab: Der Hund frisst seinen Napf einmal nicht leer oder rührt ihn gar nicht erst an. Schon nehme man sich mit besorgter Miene den Napf vor und stecke die eigene Nase – natürlich nur zum Schnüffeln- hinein. Unter mitfühlendem Ausruf und möglichst Tränen in den Augen spreche man aus: „Ja wirklich, das riecht ja auch nach gar nichts, das staubtrockene Zeug!“, füge flugs etwas Verfeinerndes hinzu und gebe es erneut ins Angebot. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, die Verfeinerung möglichst in feuchtem Zustand darzureichen, da sich die Geschmacksmoleküle ja bekanntlich in feuchtem Milieu besser auflösen. Man stelle nun mit großer Erleichterung und für den Hund klar erkennbar fest: „Gell, nun schmeckt´s dir wieder!“ Zeigt sich der Hund das nächste Mal wieder etwas pingelig, so greife man ohne Verzögerung, damit dem Hund die so notwendige Verknüpfung gelingt, erneut zu diesem bewährten Mittel. Jedoch steigere man die Qualität der Zusätze von Mal zu Mal. Gleichzeitig gehe man aber nicht überhastet vor und achte streng darauf, dass Neues am besten dann akzeptiert wird, wenn gewisse Ähnlichkeiten mit bereits Bekanntem bestehen. Eine Totalumstellung von heute auf morgen darf keinesfalls vorgenommen werden. Der beschriebene Weg führt garantiert und ohne Umwege nach Rom: Der Hund wird zu einem echten Gourmet, der innerhalb kürzester Zeit alle wichtigen Sterneköche Deutschlands am bloßen Geruch unterscheiden kann. Möchte man aber mit seinem Hund durchaus ohne Pein noch in ein normales Wirtshaus gehen können, so darf man auf edle Zusätze beim Futter ruhig verzichten.
Entnommen dem Buch: „Was liest der Hund am Laternenpfahl?“
von Nicole Hoefs und Petra Führmann.
28.03.08 Veränderung
Seit Ostern hat sich das Freßverhalten und die Verdauung von Banou um einiges verändert. Wir haben deshalb auf zwei Mahlzeiten umgestellt. Was ich bei Banou richtig gut finde, ist die Tatsache, dass sie sich nie überfrißt. Wenn sie genug hat, dann hört sie auf.
05.04.08 Die Umstellung hat prima geklappt.
Ostermenü
Zu Ostern habe ich meine kleine Maus mal so richtig gut bekocht. Es hat uns beiden große Freude bereitet. Allerdings ist dadurch Banou´s Verdauung etwas durcheinander geraten.
Zum Glück ist der helle Berber noch in der Reinigung.
17.03.08 Halbjähriges
Zur Feier des Tages gab es Brühe vom und mit Ochsenschwanz, viel Gemüse und Grießklößchen. Das war lecker!!!
24.02.08 Drei Mahlzeiten
Warum bin ich nicht früher darauf gekommen. Seit wir von vier auf drei Mahlzeiten umgestellt haben, weis Banou was Hunger ist. Sie bekommt zwar weiter die gleiche Menge, aber in größeren Abständen. Die Fütterung wird sehnlichst erwartet, mit dem Ergebnis, dass der Napf recht schnell leer ist.
17.02.08 Banou frisst anders
Die Super Leckerle, frisst sie inzwischen. Die Packung ist aber auch bald leer.
An Banou´s Grund-Fressverhalten, wie unten beschrieben, hat sich nichts verändert.
Ein System habe ich bisher nicht gefunden. Banou frisst 2 – 3 Tage ratz fatz, das was sie bekommt. Dann wieder nicht. Keiner weis warum das so ist. Ändern kann ich es nicht, weil ich sonst Ärger mit dem Futtermeister bekomme. Es ist auf jeden Fall so, dass sie bis abends ihre Ration verspeist hat. Wir bemühen uns jetzt von einer zu späten Mahlzeit wegzukommen. Diese Woche hat das schon mal ganz gut geklappt.
07.02.08 Die Super – Leckerle
Die Super – Leckerle werden auch von Jule und Max verschmäht. Die Dinger sind knochenhart und machen einen total gesunden Eindruck. Anscheinend mögen Hunde auch lieber die gehaltvollen Leckereien!
01.02.08 Einkauf für Banou
Seit Jahren war ich das erste Mal in so einem Futtermarkt. Meine Güte!
Ich habe ihnen ja schon erzählt, dass wir das Futter nach Hause gebracht bekommen. Als Leckerle gab es bei uns trockenes Brot.
Jetzt ist alles anders, weil Banoueben andersist! Das Hauptfutter ist akzeptiert. Aber das Brot immer noch nicht.
Wegen der ganzen Erziehungs-Spiele haben wir einen hohen Bedarf an Leckerle. Abwechslungsoll ja auch sein. Was es da alles gibt! Ich bin platt!
Ich hätte mich dumm und dusselig kaufen können.
Bei unserem ersten Spaziergang habe ich richtig gemerkt, wie erstaunt Banou auf die neuen Geschmäckerreagiert hat. Ich wusste ja schon immer, dass Hunde einen Geschmackssinnhaben!
Heute Mittag im Möbelhaus hatte ich (laut Packung) super delikate Leckerledabei. Banou hat sie ausgespuckt. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!
Ganz begeistert ist sie von den Artikeln, die so stark riechen, dass wir sie in der Garage lagern müssen.
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08.01.08 Für Sie, in der Tageszeitung, gelesen:
Jagdhund mit 1,6 Promille in Tierklinik gebracht
Mit 1,6 Promille Alkoholghalt im Blut, ist ein dreijähriger Jagdhund in Österreich, von seinem Besitzer in die Tierklnik eingeleifert worden. Der Labrador „Dingo“ habe kaum auf seinen vier Pfoten stehen können und gerochen wie „ein Bierzelt“, zitierten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ gestern den behandelnden Tierarzt. Ausgelöst wurde der tierische Rausch durch ein halbes Pfund Hefeteig, den „Dingo“ aus der Küche stahl und komplett verschlang. Bei der Verdauung von Hefeteigen entstehe Alkohol, erläuterte der Tierarzt. Deshalb sei der Hund durch die unerlaubte Mahlzeit sturzbetrunken geworden.
07.01.08 Lachs
Heute soll Banou etwas Besonderes bekommen: Lachs mit Nudeln
Vater zum Sohn: „Stell dir vor, Mutter hat für den Hund Lachs gekauft!!!“
Sohn: „Was und wir bekommen Rindswürste??? Das ist ja wohl der Hammer!!!“
Der Futtermeister
Es ist von großer Wichtigkeit, wie das Futter zubereitet wird. Es muss in einer bestimmten Geschwindigkeit und mit Rythmus gerührt werden. Mehrmals links herum und rechts herum. Dann noch ganz liebevoll kreuz und quer. Dann muss der Napf auf den Teppich gestellt werden. Der Hund soll ja auf den Platten nicht ins Rutschen kommen. Auch wenn der Hund der Meinung ist, dass er die größeren Brocken erst einmal daneben legen muss. Wass macht es schon, wenn auf dem Teppich eine klebrige Kruste entsteht? Falls dann noch etwas im Napf bleibt, muss dieser umgedreht werden. Mit dem Rest nach vorn, damit der Hund nicht den Hals überstreckt! Frißt der Hund dann immer noch nicht alles, wird etwas Käse untergemischt. Natürlich wieder ganz liebevoll gerührt und gemischt. Ist der Napf dann endlich leer, fühlt sich der Futtermeister absolut bestätigt. So gut wie er, kann das sonst keiner!
Meine Erfahrungen mit Leckerle
Wie sie ganz unten lesen können, war unsere erste Hündin eine sehr schlechte Fresserin. So dachten wir, dass wir mit Leckerle etwas besonders Gutes tun müssen. In den entsprechenden Regalen findet man ja die tollsten Sachen.
Irgendwann wurden wir darüber aufgeklärt, was da so alles drin sein kann. Dies verdirbt möglicherweise die Lust am Kaufen.
So hat es sich ergeben, dass wir auf trockenes Brot umgestiegen sind. Wir haben immer etwas davon übrig. Das schneiden wir in Streifen und lassen es trocknen. Eine gesunde und preiswerte Alternative.
Banou konnte bisher nichts damit anfangen. Sie spielt damit. Trägt es als Beute in ihren Korb. Wirft es weg und springt hinterher.
So hat sie sich neulich drei Tage mit einem Stück Brezel beschäftigt. Ebenso mit einem Kuchenrand.
Deshalb hatten wir auch Zweifel, ob sie weis, was sie mit den Weihnachtswürstchen machen soll.
Nun hatten wir ja in dem Futterpaket von Frau Post, so süße kleine Knöchelchen. Super lecker und praktisch. Lecker für Banou und praktisch für uns. Die gibt es auch bei verschiedenen Händlern zu kaufen. Die Welpenkroketten der Firma Grau eignen sich auch hervorragend.
Unsere Züchterin hat uns wärmstens Käsewürfel empfohlen! Zuerst dachte ich: „So ein Quatsch! Noch nie habe ich Käsewürfel gebraucht, um meinen Hund zu erziehen!“
Aber, der Mensch lernt ja nie aus! In allen Welpenschulen, legen uns die Ausbilder ans Herz, dass es in bestimmten Situationen etwas ganz Besonderes sein muss!!!
Deshalb habe ich mittlerweile Käsescheiben in der Tasche. Die eignen sich hervorragend! Es lässt sich immer ein kleines Stück abreißen. Am nächsten oder übernächsten Tag, bekommen sie eine gewisse Stabilität und lassen sich hervorragend brechen.
Besonders gut eignen sich auch: Fleischkäse, Wienerle und Geflügelbrust als Aufschnitt.
Da kann doch Hund nicht meckern!
Bei den Amseln im Wald nützt es trotzdem nichts! Alarmstufe dunkelgelb!!!
30.12.07 Wienerle
Habe heute festgestellt, dass Wienerle völlig unpraktisch sind. Durch die feste Haut, lassen sich schlecht, kleine Stücke abtrennen.
Geeignet für Herr und Hund
500 g Mehl/ Sorte nach Wunsch 500 g Speisequark 8 Eßl. Öl
1-2 Eier 2 TL Backpulver
Alle Zutaten vermischen.
Wer will kann dazu nach Belieben untermischen: Leberwurst, feingewürfelten Schinken oder Speck.
Aus dem Teig daumendicke Würste rollen. Kleine Stücke abschneiden.
Zwei große Bleche mit Backpapier auslegen. Darauf die Stücke verteilen.
Mit 150 – 170 Grad etwa 30 Minuten backen.
Guten Appetit wünscht „Arka“! Ein herzliches „wau wau“ an alle Hunde!
Schokolade
Wussten Sie, dass Schokolade für Hunde und Katzen giftig sein soll?
Also ich habe davon das erste Mal an Banou´s Abgabe gehört.
Das zweite Mal wurden wir im Zwergenland darauf hingewiesen.
Heute stand es sogar in der Bildzeitung! Da muss ja wohl etwas dran sein.
Zum Glück hat Gippsy das nicht gewusst! Sie wäre sonst niemals so alt geworden!
Ich glaube mit kleinen Kindern lässt sich das gar nicht vermeiden. Aber sie hat auch von uns bekommen. Die Nascherreien werden bei uns zum Teil im Wohnzimmerschrank gelagert. Früher quietschte die entsprechende Tür. Gippsy konnte sein, wo sie wollte. Das Quietschen hat sie überall gehört. Sie kam sofort angerannt und bekam auch meist etwas ab. Irgendwann im Laufe der Jahre, haben wir diese Unart aber eingestellt. Wir wussten es bisher nicht. Gippsy hat es auch nicht geschadet. Da hatten wir aber Glück!!!
Leckerle
Ich muss gestehen, dass ich diesbezüglich am Anfang, mit Banou sehr knausrig war. Das hat sich gerächt! Nach 4 bis 10 Tagen hatten wir ein, nein drei Probleme mit: Komm her, an die Leine nehmen und ins Auto setzen.
Wie wir gearbeitet haben und wie weit wir sind, werde ich berichten.
Warum ich das gemacht habe?
Bei Andora ist mir das so auf die Nerven gegangen! Sie wollte dauernd Leckerle! Sie hat es auch bekommen, was natürlich an uns lag. Ich glaube sie ist manchmal nur in den Garten, weil sie für das Reinkommen ein Leckerle bekommen hat. Ätzend!
Was füttere ich meinem Hund
Unsere Züchterin hat uns wirklich mit allerbesten Tipps versorgt. Ich finde aber für den Laien ist das Thema äußerst schwierig zu durchschauen. Je nach Wissens- und Interessensstand des einzelnen Tierhalters ist es relativ schwere Kost. Wenn man die Werbung der einzelnen Hersteller liest, bietet jeder grundsätzlich das beste Futter an.
Jeder Hund ißt anders
Von mir folgt ein Erfahrungsbericht aus der Praxis:
Banou 2007
Die erste und zweite Mahlzeit hat Banou zu meiner Überraschung gut gegessen. Allerdings in Etappen. Diese Marotte hat sie teilweise bis heute beibehalten.
Die erste Woche war eigentlich gekennzeichnet von Ausprobieren. Was mag Banou, was nicht. Das klassische Frühstück mit Banane, Quark u.s.w. lehnt sie grundsätzlich ab. Also lassen wir es. Gelegentlich mische ich unter die Fleischmahlzeit etwas Quark oder andere Milchprodukte. Damit klappt es inzwischen immer besser. Sie hat in den ersten Tagen eher schlecht als recht gefressen. Ein beratendes Telefonat hat mich noch zusätzlich verunsichert. In der Konsequenz hat Banou erst mal abgenommen. Dies zu meinem großen Schreck!
In meiner Not habe ich zum letzen Mittel gegriffen. Ich habe mich mit Banou auf den Boden gesetzt und ihr aus der Hand Trockenfutter gefüttert. Darin soll alles enthalten sein, was der Hund so braucht.
Mein Gefühl in diesem Moment war keinesfalls gut. Banou hat zwar endlich mal was gefressen, aber ich habe meine sämtlichen Prinzipien verraten. Schrecklich!
Zum Glück war es auch nur dieses eine Mal der Fall. Trockenfutter lehne ich persönlich generell als Hauptfutter ab. Ich kann es mal zwischendurch geben, als Leckerle oder als Notlösung. Es ist auch super praktisch, wenn man außer Haus ist. Deshalb ist es auch nützlich, wenn der Hund es kennt.
Bis zur vierten Woche hat sich ein gewisses System entwickelt. Die Mahlzeiten gibt es zwischen 10:00 und 22:00 Uhr. Da ich mit ARAS bisher so gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich dies auch weiterfüttern. Es wird vermischt mit C-Realien, Reis, Nudeln auch mal Gemüse. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir dies auch im Griff. Wir haben bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Am Abgabetag wurde uns verschiedenes Futter zur Probe mitgegeben. Alle Artikel der Firma Grau sind bei Banou sehr gut angekommen. www.grau-tiernahrung.de
Unter anderem war eine Dose von Terra canis dabei. www.terra-canis.de
Der Inhalt dieser Dose hat uns beide sehr überzeugt. Ich werde mich in den nächsten Tagen nochmal damit befassen.
Heute lebt Banou fast fünf Wochen bei uns. Für ihr Frühstück braucht sie meist mehrere Stunden. Es wird immer mal ein kleiner oder größerer Happen genommen. Der Napf kommt auch zwischendurch weg. Ihren großen Appetit bekommt sie ab Nachmittags.
Oft bleibt so ein gewisser Anstandsbrocken im Napf. Es kommt aber auch zunehmend vor, dass Banou die ganze Portion ratz fatz vertilgt. Es läßt sich nicht immer genau sagen, an was es nun genau liegt. Auf jeden Fall ist derjenige, der das Futter zubereitet hat, danach der Glückliche, der alles richtig gemacht hat.
Mit etwa 6,5 Monaten haben wir Banou auf zwei Mahlzeiten umgestellt. Seitdem gibt es nur noch eine Variante. Der Napf ist ruck zuck, ratz fatz blitz blank!
Andora 1996:
Ein Staubsauger!!! In Sekunden war alles weg!!! Was sie nicht gefressen hat: Kiwi, Pfirsische und Johannisbeeren. Sonst fällt mir echt nichts ein. Sie hat nicht untersucht und nicht nachgefragt. Wenn man ihr etwas hingehalten hat: Zack, war es weg. Man musste sehr darauf achten, dass die Finger drangeblieben sind. Wir wussten immer, wenn der Hund mal nicht frisst, ist er krank. Das war in ihrem Leben vielleicht so 3 – 5 Mal der Fall. Sie hatte Krebs und ist deshalb leider nur 11 Jahre alt geworden.
Es gibt da eine lustige Geschichte. Vor vielen Jahren sind wir mit dem Bus nach Berlin gefahren. Der Bus war voll mit Eurasiern, weil wir in Berlin zu einer Internationalen Ausstellung sind. Ich denke, dass Andora so etwa 1,5 Jahre alt war. Jedenfalls haben wir an einem See Rast gemacht. Es gab Erbseneintopf mit Rindswürsten. Der Fahrer wollte Andora von einer Wurst abbeißen lassen. Ich setze zu einem Warnschrei an! Da war die Wurst schon weg! Ganz! Komplett am Stück! Oh, Mann! Wenn die kotzt! In den Bus oder ins Hotelzimmer!
Hat sie nicht! In der Beziehung war Andora robust.
Gyppsi 1984
Eine Einzige Katastrophe! Futter wegstellen oder stehen lassen. An bestimmte Zeiten halten, oder auch nicht.
Ich habe wirklich alles probiert! Verschiedene Marken und Hersteller. Selbst kochen! Egal welchen Tipp ich bekommen habe, ich habe es probiert.
Was Gippsy gerne gefressen hat, waren Reste von uns. Sie hat es fertig gebracht, aus jeder Mischung, die Brocken von unserem Essen herauszufinden und den Rest stehen zu lassen. Sie hätte glatt bei „Wetten dass“ mitmachen können.
Was da im Müll gelandet ist, geht auf keine Kuhhaut!
Nach fünf Jahren haben wir ARAS Tiernahrung kennengelernt. Unmöglich! Ich traue meinen Augen kaum! Gippsy frisst; und zwar die ganze Ration die ihr zusteht. Täglich 400 ml einer naturbelassenen Hundevollwertnahrung. Info unter www.ARAS.de
Die Tiernahrung gibt es nur im Heimlieferservice.
Von diesem Tag an hatte ich keine Probleme mehr. Es war mir ein Rätsel, wie Gipssy die fünf Jahre zuvor existiert hat. Bis ins hohe Alter hat sie alles, was man ihr vorgesetzt oder gereicht hat, erst einmal gründlich untersucht und beschnüffelt. Ihr Futter hat sie langsam gegessen. Die Leckerle hat sie ganz vorsichtig mit den Schneidezähnen genommen. In ihrer letzten Lebensphase hat sie fast nur geschlafen. Aber wenn es Nachmittags vier Uhr war (Futterzeit) ist sie bald auf den Küchenschrank gesprungen. Gippsy wurde fast 17,5 Jahre alt.
